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Radio Hamburg

Reemtsma-Fall

Neue Spur zu Lösegeld

Hamburg, 13.04.2014
RHH - Expired Image

Die Polizei hofft, dass die neue Spur zum Lösegeld führt. 

Nach 18 Jahren gibt es eine neue Spur zu dem Lösegeld in Millionenhöhe: Auf Mallorca wurde ein Hauptverdächtiger festgenommen.

Schon 18 Jahre ist es her aber noch nicht zu Ende: Bei Entführungen kommt es relativ häufig vor, dass das Lösegeld nicht vollständig wieder auftaucht, das kann verschiedene Gründe haben: Ob es ausgegeben wurde, versteckt, gewaschen oder angelegt wurde, lässt sich schwer herausfinden. So auch im Fall des Hamburger Millionen-Erben Jan Philipp Reemtsma. Reemtsma war 1996 gegen ein Lösegeld von 30 Millionen Mark (ca. 15,3 Millionen Euro) freigekommen, die bis dahin höchste bekannte Summe in Deutschland.

Geld wurde nie vollständig gefunden

Die Täter mussten zwar lange Haftstrafen absitzen, von der Beute aber wurde nicht viel entdeckt. Es wird behauptet, dass das meiste Geld verbraucht wurde. Dagegen vermuteten Ermittler schon vor Jahren, ein großer Teil des Geldes werde im Ausland gewaschen und fließe dann zurück. Die neue Spur führt in die Rockerszene von Frankfurt.

Festnahme auf Mallorca

Nach monatelangen Ermittlungen sei am vergangenen Mittwoch in Aachen und auf Mallorca ein Geschwisterpaar festgenommen worden. Der 62-jährige Hauptverdächtige soll demnach Mitglieder aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu erpresst haben, Teile des Lösegelds gewaschen zu haben. Die mutmaßlichen Geldwäscher seien Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels.

(dpa/ama)

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