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Radio Hamburg

Dänischer Lebensmittelskandal

Ostseefähren geraten ins Visier der Ermittlungen

Kiel/Kopenhagen, 16.08.2014
RHH - Expired Image

Die mit Listerien verseuchte Wurst "Rullepølser".

Präventionsmaßnahmen im Fall der mit Listerien verseuchten Wurstwaren "Rullepølser": Die auf Fähren verkaufte Ware wurde vorerst zurückgerufen.

Die mit den gefährlichen Bakterien verseuchte, dänische Spezialität "Rullepølser" wurde auch auf den Ostsee-Fähren zwischen Dänemark und Deutschland verkauft. Die dänischen Behörden haben die Ware, die an die Schiffe der Reederei "Scandlines" geliefert wurde, zurückgerufen, so die Sprecherin des Lebensmittelministeriums in Kopenhagen, Kim Sigsgaard, am Freitag zur Deutschen Presse-Agentur.

Das Statement von "Scandlines"

Die Sprecherin der Reederei, Anette Ustrup Svendsen versicherte jedoch, es gebe keine Hinweise, dass mit Bakterien belastete Produkte an Bord verkauft oder verwendet worden seien.

Besteht eine Gefahr in Deutschland?

Nach Angaben des Agrarministeriums von Mecklenburg-Vorpommern ist die Wurst an zwei Fähren auf der Linie Rödby-Puttgarden und an ein Schiff, das zwischen Gedser und Rostock verkehrt, geliefert worden. Des Weiteren ist vorgestern (14.08.2014) bekannt geworden, dass ein Supermarkt in Harrislee rund 160 Kilo Wurstwaren des wegen Listerienbelastung geschlossenen dänischen Produzenten Jörn A. Rullepølser im Mai und Juni an Kunden verkauft hat. 

Lebensmittelwarnung

Am Donnerstag wurde eine Lebensmittelwarnung über die deutsche Behörden-Internetplattform "lebensmittelwarnung.de" verbreitet. Der dänische Zwischenhändler delika rief Produkte wegen der als gefährlich geltenden Bakterien Listeria monocytogenes zurück. Dazu gehörten auch in dem deutschen Supermarkt verkaufte Wurstprodukte des Herstellers "Rullepølser". Unklar sei aber, ob diese Produkte tatsächlich mit Listerien über dem gesetzlichen Grenzwert belastet waren oder nicht.

Lest auch: Listerien-Skandal: Wurst auch im deutschen Supermarkt

Die Listerien-Ware aus Dänemark ist in der Grenzregion an mindestens einen deutschen Supermarkt geliefert worden, ...

(dpa/lsc)