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Radio Hamburg

Nach Lufthansa

Auch Bahnkunden droht Ungemach

Hamburg, 26.08.2014
Deutsche Bahn, ICE

Weitere Details zum Lufthansa-Streik sind nach wie vor unklar. 

Neben den Kunden der Lufthansa drohen nun auch denen der Deutschen Bahn Streiks. Bisher sind weitere Details jedoch noch unklar. 

Für Kunden der Lufthansa bleibt die Lage weiterhin unklar: Die Piloten der Flugkonzerns wollten frühestens Dienstag (26.08.) nähere Informationen zu einem möglichen Arbeitskampf bekannt geben. Bei dem Konflikt geht es um die die Übergangrente für Flugkapitäne. Deshalb hatte es bereits im April massive Flugausfälle gegeben.

Umfangreiche Änderungen unwahrscheinlich

Bettina Volkens vom Personalvorstand hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Vortag zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert und ein Schreiben an die VC angekündigt. Über den Inhalt wurde zunächst nichts bekannt, jedoch gelten umfangreiche Änderungen des bisherigen Lufthansa-Angebots als unwahrscheinlich. Vergangene Woche hatte Cockpit die Verhandlungen für gescheitert erklärt und einen Streik angekündigt, Details aber zunächst offen gelassen. Die Gewerkschaft wirft Lufthansa unter anderem vor, den Moderationsprozess zur Lösung des Konflikts um weitere Themen erweitern zu wollen. Inzwischen stünden schon 15 Themen auf der Agenda. "So werden wir nicht fertig", sagte ein VC-Sprecher.

Bahnreisenden droht auch Streik

Auch Bahnkunden droht Ungemach. Die Gewerkschaften GDL und Cockpit wollen bei ihren Tarifkonflikten die Reisenden aber nicht mit einem zeitgleichen Streik belasten. Sie wollen sich GDL-Angaben abstimmen, damit nicht Bahn- und Flugreisende gleichzeitig von einem Ausstand betroffen sind. Zudem gibt es – anders als bei der Lufthansa – von der Bahn-Gewerkschaftsseite noch keine konkrete Streikdrohung.
In dem festgefahrenen Bahn-Konflikt geht es zum einen um Entgeltsteigerungen für Beschäftigte, zum anderen um die künftige Form der Zusammenarbeit der beiden Gewerkschaften GDL und EVG. Die GDL hat ihre Mitglieder für Mittwoch (27.08.) zu einer Protestversammlung in Fulda aufgerufen.

(dpa/pgo)

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