Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Deutsche Bahn

Beamtenbund droht mit Mega-Streik

Frankfurt/Main, 12.12.2014
Regionalbahn, Bahn, Hamburg

Der Deutsche Beamtenbund setzte der Bahn ein Ultimatum und drohte den "schlimmsten Arbeitskämpfe aller Zeiten" an.

Die GDL und die EVG wollen bis zum Jahreswechsel auf weitere Streiks bei der Bahn verzichten. Der Deutsche Beamtenbund hat derweil mit einem Mega-Streik gedroht.

Im Tarifstreit bei der Bahn wird wieder verhandelt. Bahnkunden können durchatmen, denn nach der Lokführergewerkschaft GDL, hat nun auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG erklärt, bis in den Januar auf Streiks bei der Deutschen Bahn zu verzichten. Man wolle bei Arbeitskampfmaßnahmen den Arbeitgeber treffen und nicht die Kunden, erklärte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Freitag (12.12.), nannte allerdings kein genaues Datum. Die GDL hatte mitgeteilt, mindestens bis zum 11. Januar nicht zu streiken.

"Schlimmster Arbeitskämpfe aller Zeiten"

In der "Süddeutschen Zeitung" drohte der GDL-Dachverband Deutscher Beamtenbund der Bahn derweil mit "einem der schlimmsten Arbeitskämpfe aller Zeiten". Das Unternehmen solle der GDL bis zum 17. Dezember ein Angebot "ohne Vorbedingungen" unterbreiten, sagte der zweite Vorsitzende des Beamtenbunds, Willi Russ. Er drohte: "Im Vergleich zu dem, was uns dann bei der Bahn bevorstehen wird, war alles bisherige nur Kinderkram."

"Darüber müsse endlich gesprochen werden"

Bahnvorstand Weber reagierte gelassen: "Ich hatte spontan den Eindruck, dass der DBB-Vertreter sich im Ton vergriffen hat." Diffuse Streikandrohungen verschärften die Lage unnötig und verunsicherten die Kunden. Er werde mit der GDL wie geplant am 17. Dezember verhandeln. Auch EVG-Verhandlungsführerin Rusch-Ziemba verlangte, man endlich reden müsse. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert für ihre rund 100.000 Mitglieder bei der Bahn sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Mit einem Abschluss sei aber am Freitag (12.12.) nicht zu rechnen. Man werde die Verhandlungen unterbrechen, aber nicht abbrechen, meinte sie vor Beginn der Gespräche.

(dpa/jmü)

comments powered by Disqus