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Radio Hamburg

Haftstrafe

Hoeneß-Erpresser zu knapp vier Jahren verurteilt

München, 16.12.2014
RHH - Expired Image

Der 51-jährige Erpresser betonte während des Prozesses noch einmal, dass ihm die Tat leid tue und er sie zutiefst bereue. 

Der Erpresser von Uli Hoeneß ist am Dienstag (16.12.) zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte vorher um Verzeihung gebeten.

Der 51-Jährige hatte gestanden, den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München vor dessen Haftantritt mit einem Drohbrief erpresst und 215.000 Euro verlangt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate für den Erpresser gefordert. Die Verteidigung verwies dagegen auf die schwierige finanzielle und gesundheitliche Situation des Angeklagten.

Mehr als 300.000 Euro Schulden

Der 51-jährige Mann habe mehr als 300.000 Euro Schulden und leidet an Diabetes. Sein Verteidiger hielt eine milde Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten für ausreichend. Sein Mandant habe mit seinem umfassenden schriftlichen Geständnis Einsicht gezeigt. Letztlich wurde er zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Um Verzeihung gebeten

Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß sitzt wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis. Der Erpresser hatte ihm mit einem "unruhigen Haftverlauf" gedroht. Der Angeklagte, der bereits in einem Brief um Verzeihung gebeten hatte, entschuldigte sich noch einmal bei Hoeneß und seiner Familie. Er wolle betonen, "dass mir die Tat sehr leid tut und dass ich mein Handeln in dieser Situation, in der ich nicht mehr ein noch aus wusste, zutiefst bereue".

(dpa/ jmü)

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