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Radio Hamburg

Online-Versandhändler

Streik bei Amazon geht weiter

Leipzig/ Bad Hersfeld, 22.12.2014
Amazon Streik

Bei Amazon soll noch bis Heiligabend gestreikt werden. 

Der bisher längste Streik beim Online-Versandhändler Amazon ist am Montag (22.12) in die zweite Woche gegangen. 

Am Montagmorgen (22.12) hätten etliche Beschäftigte an den Standorten Bad Hersfeld, Rheinberg, Leipzig und Graben ihre Arbeit niedergelegt, berichteten Regionalsprecher der Gewerkschaft Verdi.

Streik soll bis Heiligabend gehen

In Bad Hersfeld etwa versammelten sich den Angaben zufolge rund 70 Amazon-Mitarbeiter vor den Toren. Bis zu einer Streikversammlung sollten es laut Verdi rund 400 werden. Das seien weniger als in der vergangenen Woche, viele Kollegen hätten bereits Urlaub. Die Ausstände sollen bis Heiligabend (15 Uhr) anhalten. Danach verständige sich Verdi über eine mögliche Fortsetzung der Streiks.

Die Streikwelle bei Amazon hatte am vergangenen Montag (15. Dezember) begonnen. Am Sonntag (21.12) gab es eine kurze Pause. In den insgesamt neun deutschen Verteilzentren arbeiten nach Unternehmensangaben in der Vorweihnachtszeit rund 20.000 Menschen. 

Keine Einigung in Sicht

In dem seit 2013 andauernden Konflikt will Verdi Amazon zwingen, die Mitarbeiter künftig nach dem Einzelhandels- statt nach dem niedrigeren Logistiktarif zu bezahlen. Zuletzt hatte die Gewerkschaft wiederholt zu Ausständen aufgerufen. Amazon lehnt das strikt ab und führt keine Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft. Der US-Konzern sieht sich als Logistiker. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Eine Sprecherin von Amazon betonte erneut, dass es trotz des Streiks keine Lieferverzögerungen gebe. Zu Mehrkosten des Konzerns durch den langen Ausstand wollte das Unternehmen keine Angaben machen.

(dpa/mgä)

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