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Radio Hamburg

Manipulation

Entscheidung über so genannten Gen-Mais

Berlin/Brüssel, 11.02.2014
EU-Parlament Außenansicht

Am Dienstag entscheiden die EU-Staaten darüber, ob die genetisch veränderte Maissorte 1507 in Europa angebaut werden darf. 

Am Dienstag entscheiden die EU-Staaten darüber, ob die genetisch veränderte Maissorte 1507 in Europa angebaut werden darf. Deutschland will sich enthalten.

Im Streit über Gentechnik in der Landwirtschaft wollen die EU-Staaten an diesem Dienstag über eine Anbau-Zulassung für die Maissorte 1507 abstimmen. Deutschland will sich beim Treffen der Europaminister enthalten, da die Bundesregierung intern uneins ist. Die Grünen forderten, in Brüssel doch noch mit Nein zu stimmen.

Mit Zulassung wird gerechnet

„Das Fatale ist: Die Enthaltung ist ein Ja, und damit ist es eine Täuschung (...) des Wählers“, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will sich dafür stark machen, den deutschen Bundesländern im erwarteten Fall einer EU-Zulassung Ausstiegsklauseln zu ermöglichen. Mit einer Zulassung für den Genmais wird gerechnet. Die EU-Kommission befürwortet dies. Sie kann entscheiden, wenn bei den EU-Staaten keine Mehrheit gegen eine Zulassung mit nötiger Stimmenzahl zustande kommt.

Schmetterlinge und Motten gefährdet

Kritiker warnen, dass der Mais 1507 etwa Schmetterlinge und Motten gefährden könne. In der Bundesregierung lehnen unter anderem Agrar- und Wirtschaftsministerium eine EU-Zulassung ab. Dagegen befürwortet sie das Forschungsressort. Ein Sprecher verwies auf Anfrage darauf, dass die europäische Lebensmittelbehörde in sechs wissenschaftlichen Stellungnahmen einen Anbau für unbedenklich erklärt habe. In den Bundesländern stößt eine Zulassung auf breite Ablehnung.

(dpa / ste)

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