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Radio Hamburg

Manipulationsvorwürfe

ADAC und Stiftung Warentest in der Kritik

München, 05.02.2014
RHH - Expired Image

Der nächste Vorwurf wird laut: Jetzt gerät auch Stiftung Warentest in die Kritik.

Wissen Reifenhersteller vor einem Test, welche Reifen getestet werden und können somit bestmöglich modifizieren? ADAC und Stiftung Warentest stehen in der Kritik.

Der Stein kam ins Rollen, als der ADAC bei seiner "Gelben Engel"-Verleihung Manipulationsvorwürfe bestätigte. Mit dem Rücktritt von Kommunikationschef und Motorwelt-Chefredakteur Michael Ramstetter, sollten die Schlagzeilen verstummen. Doch das Gegenteil trat ein. Jetzt steht mit dem ADAC auch Stiftung Warentest in der Kritik.

Darlegung der Fakten

Nächste Woche will der ADAC erste Ergebnisse einer externen Kontrolle zu der Manipulation beim Autopreis "Gelber Engel" geben. Doch die Medien beschäftigen sich unterdessen mit weitaus größeren Geschehnissen, als gefälschten Teilnehmerzahlen eine Leserwahl.

Neuen Berichten der WDR-Sendung "Servicezeit" und der "Süddeutschen Zeitung" zufolge, sollen Reifenhersteller vor Tests Details erfahren und ihre Reifen angepasst haben. Sie hätten gewusst, welche Modelle getestet werden und sollen die Testverfahren und Standards gekannt haben. Damit sei der betreffende Reifen bestmöglich modifiziert worden. Der ADAC und Stiftung Warentest wiesen die Vorwürfe scharf zurück.

"Manipulation extrem unwahrscheinlich"

Es sei Normalität, dass der Hersteller, der in den Test mit einbezogen werden soll, ein Prüfungsprogramm erhalten würde, das die Reifenart und die ungefähre Größe der zu überprüfenden Reifen mitteilt. "Da kurz danach der Einkauf der Reifen beginnt, ist eine Manipulation extrem unwahrscheinlich", sagt Holger Brackemann, Bereichsleiter Test bei Stiftung Warentest. Auch ADAC-Sprecher Christian Garrels wies die Vorwürfe zurück. "Die Hersteller haben zu keinem Zeitpunkt Einflussmöglichkeiten auf die Tests. Die Hersteller wissen auch im Vorfeld
nicht, wo und in welcher Stückzahl wir die Reifen kaufen."

(dpa/vun)

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