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Radio Hamburg

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Bahnfahren wird wieder teurer

Berlin, 06.02.2014
Regionalbahn, Bahn, Hamburg

Die Fahrpreise im Nah- und Fernverkehr werden im kommenden Jahr wieder kräftig steigen.

Immer mehr öffentliche Verkehrsmittel werden genutzt. Die Betriebe beklagen wirtschaftlichen Druck und wollen Nutzer weiter zur Kasse bitten.

Die Fahrpreise für Busse und Bahnen werden in diesem Jahr nach Angaben der Betreiber überdurchschnittlich stark steigen. Der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, Jürgen Fenske, spricht von einer Preissteigerung von 3 bis 3,5 Prozent. Bereits 2013 mussten die Fahrgäste eine durchschnittliche Steigerung von 3,3 Prozent zahlen.

Immer mehr Menschen nutzen Bus und Bahn

Die Busse und Bahnen in Deutschland befördern seit Jahren immer mehr Menschen. Laut des Statistischen Bundesamts waren es im Jahr 2013 mehr als 11,12 Milliarden Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr, was einer Steigerung von 0,8 Prozent zum Vorjahr entspricht. Durch die steigenden Preise der Unternehmen im öffentlichen Verkehr gehen offenbar keine Kunden verloren. Laut Fenske haben die Verkehrsgesellschaften kaum eine andere Wahl: Stagnierende öffentliche Zuschüsse und steigende Kosten für Energie und Personal fordern immer höhere Fahrkartenpreise. Festgelegt werden die Preise in der Regel in den regionalen Verkehrsverbünden, wo auch die Kommunen mitreden. Der Verband warnte die Bundesregierung davor, Ökosteuerrabatte für große Verkehrsbetriebe zu kappen. Aktuelle Überlegungen dazu hätten weitere Kosten von 250 Millionen Euro zur Folge. Als Kompensation wären weitere Fahrpreiserhöhungen von 3 bis 4 Prozent nötig.

Schwarzfahrer sollen härter bestraft werden

Stärker zur Kasse bitten wollen die Betriebe auch Schwarzfahrer. Durch sie entgingen den Betreibern jährlich 250 Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen, weitere 100 Millionen Euro kosteten die Kontrollen. Fenske forderte vom Bund, das sogenannte erhöhte Beförderungsentgelt für Fahrgäste ohne Fahrschein per Verordnung von 40 Euro auf 60 Euro zu erhöhen. "Wir setzen auf die abschreckende Wirkung."

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(dpa/fbu)

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