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Radio Hamburg

Bundeswehr

Tornado-Jet stürzt in der Eifel ab

Laubach, 17.01.2014
Tornado-Jet in der Eifel abgestürzt

Nach dem Absturz eines Tornado-Kampfflugzeuges der Bundeswehr nahe der Autobahn A48 bei Kaisersesch hängt einer der Piloten mit seinem Fallschirm in einem Baum.

Ein Tornado-Jet der Bundeswehr stürzt in der Eifel ab, die Piloten retten sich mit dem Schleudersitz. Jetzt beginnt die Suche nach der Ursache. 

Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Tornados in der Eifel gibt es bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt. "Die Maschine war in der normalen Einflugschneise, die wir tagtäglich fliegen", sagte der Commodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33, Oberst Andreas Korb, am Freitag am Fliegerhorst Büchel. Das Kampfflugzeug war am Donnerstagabend (16.01.) beim Landeanflug auf den Fliegerhorst abgestürzt. Die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

Keine Munition an Bord

Einer von ihnen landete in einem Baum und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Den beiden Männern gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte Korb. Munition hätten sie bei dem Nachtübungsflug nicht an Bord gehabt. Der Absturz ereignete sich nur wenige Kilometer von dem Fliegerhorst entfernt, auf dem 27 Tornados stationiert sind. Nach Vermutung von Experten lagern dort noch zehn bis 20 US-Atomsprengköpfe aus Zeiten des Kalten Krieges, für deren Einsatz
im Ernstfall die Bundeswehr angeblich Tornado-Kampfflieger bereithält.

Experten der Generalflugsicherheit aus Köln begannen am Freitagmorgen (17.01.) mit der Untersuchung der Unfallstelle. Der Flugschreiber, die sogenannte Blackbox, ist den Angaben zufolge bereits gefunden worden. Der Tornado sei nicht völlig zerborsten, sondern noch weitgehend in einem Stück, sagte ein Luftwaffensprecher.

Militärische Sperrzone eingerichtet

Rund um den Absturzort in einem unbewohnten Waldstück in der Nähe der Autobahn 48 wurde eine militärische Sperrzone eingerichtet. Nach dem Unglück war die A 48 zunächst zwischen Laubach und Kaisersesch wegen Trümmerteilen auf der Straße gesperrt worden. Am frühen Freitagmorgen wurde der Verkehr teilweise wieder freigegeben. Die A 48 zählt laut Polizei zu den weniger stark befahrenen Autobahnen in Deutschland.

Der Pilot musste mit einer Leiter aus den Baumwipfeln geholt werden. In welcher Flughöhe die Soldaten sich aus dem Cockpit hinauskatapultierten, sei noch unbekannt, sagte der Luftwaffensprecher. "Sie sind so getrimmt, dass sie, wenn es Probleme mit dem Flugzeug gibt, in einer Art Reflex den Schleudersitz auslösen." (dpa/apr)

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