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Radio Hamburg

Stürme, Hagel, Hochwasser

Unwetter kosteten Versicherer Milliarden

Berlin, 02.01.2014
Gewitter, Unwetter, Blitz, Donner, Sturm

Das Jahr 2013 kostete deutsche Versicherungen viel Geld.

Die ungewöhnlich starken Unwetter 2013 kamen den Versicherern teuer zu stehen. Insgesamt kostete sie das Jahr sieben Milliarden Euro.

Angesichts heftiger Hagelstürme und des verheerenden Juni-Hochwassers an Donau und Elbe war für die deutschen Versicherer lange kein Jahr mehr so teuer wie 2013. Nach aktuellen Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden insgesamt knapp sieben Milliarden Euro ausgezahlt. „Die Häufung verschiedener Wetterextreme innerhalb weniger Monate machten das Jahr 2013 zu einem außergewöhnlichen Jahr“, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland am Donnerstag in Berlin.

In Zukunft ständig extremes Wetter?

Vergleichbare Jahre seien 2002 und 1990 gewesen, in denen Stürme und Überflutungen ebenfalls enorme Schäden angerichtet hatten. In Zukunft könnte es aber noch heftiger werden, warnte Erdland. Eine gemeinsame Studie von Versicherern und Klimaforschern zeige, dass sich Wetterextreme aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten deutlich häufen könnten. So dürften sich etwa die Schäden durch Überschwemmungen bis zum Ende des Jahrhunderts verdoppeln. Auch Sturm- und Hagelschäden dürften zunehmen, so Erdland. Zugleich forderte er mehr Aufklärung. Das Risikobewusstsein müsse gestärkt werden, aber auch der Schutz vor Hochwasser. Zudem dürfte in gefährdeten Gebieten kein Bauland mehr ausgewiesen werden.

Hagel kostete drei Milliarden Euro

2013 erwiesen sich vor allem die Folgen der Hagelstürme als teuer, von den sieben Milliarden Euro gingen allein 3,1 Milliarden auf ihr Konto. Fenster, Dächer und Autos waren betroffen. Der Hagel richtete unter anderem in Niedersachsen und Baden-Württemberg enorme Sachschäden an.

1,8 Milliarden Euro betrugen die versicherten Schäden, die die Branche nach den Juni-Hochwasser begleichen musste. Das Orkantief „Christian“ schlug mit 300 bis 400 Millionen Euro zu Buche, Sturm „Xaver“ richtete Schäden von 100 bis 200 Millionen Euro an.

Aus Sicht der Versicherungswirtschaft unterschätzen die meisten Menschen hierzulande das Risiko. So hat laut GDV nur ein Drittel der deutschen Hausbesitzer eine sogenannte Elementarschadenversicherung abgeschlossen – auch weil viele nicht wüssten, dass entsprechende Schäden etwa nach Überschwemmungen versicherbar seien. Auch deswegen will die Branche weiter in Aufklärungskampagnen investieren.

(dpa/slu)

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