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Radio Hamburg

Michael Hartmann

SPD-Politiker soll Crystal Meth besessen haben

Berlin, 03.07.2014
Michael Hartmann

Drogenverdacht: Der Bundestag hat die Immunität des SPD-Innenexperten Michael Hartmann aufgehoben.

Der Bundestag hat wegen Drogenverdachts die Immunität des SPD-Innenexperten Michael Hartmann aufgehoben.

Neuer Skandal in der SPD-Fraktion? Ausgerechnet ihr Innenexperte gerät unter Drogenverdacht. Nach dpa-Informationen aus Parlamentskreisen soll es um die Modedroge Crystal Meth gehen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Nachfrage, dass Räume des bisherigen innenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion durchsucht wurden. Michael Hartmann trat noch am Mittwoch als innenpolitischer Sprecher zurück. "Es geht um den Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz", sagte Sprecher Martin Steltner der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung über den Crystal-Meth-Verdacht berichtet. Nach dpa-Informationen geriet Hartmann bei Ermittlungen gegen Drogenhändler ins Visier der Behörden.

Vorwürfe sollen schnell aufgeklärt werden

Der 51 Jahre alte ledige Rheinland-Pfälzer Hartmann sitzt seit 2002 im Bundestag, er ist auch Mitglied im parlamentarischen Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste. Die Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht betonte: "Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Arbeit der Staatsanwaltschaft. Die Vorwürfe müssen schnell und umfassend aufgeklärt werden." Aus Rücksicht auf die Ermittlungen werde es keine weitere Kommentierung durch die Fraktion geben. Die rheinland-pfälzische SPD zeigte sich überrascht und schockiert von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. "Wir kennen Michael Hartmann seit vielen Jahren als engagierten und rechtsbewussten Politiker", hieß es in einer Mitteilung. Da zunächst die Unschuldsvermutung gelte und es sich um laufende Ermittlungen handele, gebe es keine weiteren Äußerungen.

Hartmann selbst war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

(dpa/lhö)

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