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Radio Hamburg

BKA-Kriminalstatistik

153 Kinder wurden 2013 in Deutschland getötet

Berlin, 10.06.2014
Kind Missbrauch Gewalt

Erschreckende Zahlen - Kinder in Deutschland verdienen ein besseres Leben.

Im 2013 starben bundesweit 153 Kinder durch Gewalt und Vernachlässigung, 4000 wurden misshandelt. Experten fordern besser ausgestattete Jugendämter.

Gewalt gegen Kinder ist immer noch trauriger Alltag in Deutschland. Misshandlung und Vernachlässigung hat im vergangenen Jahr 153 Kinder in Deutschland das Leben gekostet. Das geht aus einer Auswertung der Kriminalstatistik hervor, die das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Berlin präsentiert hat. Gleichzeitig wurden 13.647 Kinder ein Opfer von sexuellem Missbrauch, was jedoch einem Rückgang um zwei Prozent entspricht.

84 Opfer nicht älter als zwei

Tatsächlich sind die kleinsten Kinder den größten Bedrohungen ausgesetzt: Von den 153 Todesopfern hatten mehr als drei Viertel noch nicht einmal das sechste Lebensjahr erreicht. 84 von ihnen waren sogar höchstens zwei Jahre alt.

Die größte Gefahr, die eigene Familie

Bei der  Hälfte der Todesfälle bestand zwischen Täter und Opfer ein Erziehungs- und Betreuungsverhältnis. "Diese Kinder wurden also in ihrem sozialen Nahraum getötet durch Personen, deren Aufgabe es gewesen wäre, für das Wohlbefinden und die Sicherheit dieser Kinder Sorge zu tragen", meinte BKA-Präsident Jörg Zierckes.

Kinder brauchen mehr Aufmerksamkeit

Die Zahl der getöteten Kinder sank um acht Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. Ziercke sieht aber keinen Grund zur Entwarnung: "Jeder einzelne Fall von Gewalt an Kindern ist eine Tragödie", betonte der BKA-Präsident. Zudem sei die Dunkelziffer meist deutlich höher. Deshalb riefen Ziercke und Rainer Becker (der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe) die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. 

(dpa/mej)

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