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Radio Hamburg

Learjet kollidiert mit Eurofighter

Mindestens eine Person bei Übung getötet

Olsberg, 23.06.2014
RHH - Expired Image

Die Feuerwehr sucht an der Absturzstelle nach den vermissten Insassen des Learjets.

Bei dem Zusammenprall im Sauerland zwischen einem Eurofighter und einer Learjet ist mindestens ein Insasse getötet worden.

Nach dem Absturz eines Flugzeuges im Sauerland soll die Suche nach dem zweiten Insassen der Maschine am Dienstagmorgen fortgesetzt werden. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Arbeiten seien in der Nacht etwa um 2.30 Uhr unterbrochen worden. Mindestens einer der beiden Insassen des Learjets kam wohl bei dem Unglück ums Leben.

In rund 2.500 Meter Höhe zusammengestoßen

Wie die Polizei weiter mitteilte, kollidierte die Maschine, die im Auftrag der Bundeswehr ein Flugziel simulierte, in etwa 2.500 Metern Höhe mit einem Eurofighter der Luftwaffe. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Triebwerk des Learjets abgerissen. Dieses prallte anschließend auf eine Straße. Das Flugzeug selbst stürzte in etwa 90 Metern Entfernung zu einem Wohnhaus bei Olsberg-Elpe in Nordrhein-Westfalen in ein Waldstück.

Leichenteile nahe Unglücksstelle gefunden

Nahe der schwer zugänglichen Absturzstelle seien Leichenteile gefunden worden. Es handele sich vermutlich um einen der beiden Insassen. Nach Polizeiangaben sind die Insassen der Unglücksmaschine 50 sowie 43 Jahre alt und stammten aus Schleswig-Holstein.

Eurofighter konnten sicher landen

Bei dem an der Kollision beteiligten Eurofighter wurde ein gefüllter Tank abgerissen. Die Bundeswehr-Maschine konnte aber sicher zu ihrer Basis auf dem Fliegerhorst Nörvenich bei Köln zurückkehren. Ein weiterer an der Übung am Montag beteiligter Eurofighter konnte nach dem Unglück ebenfalls sicher landen. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass der Zusammenstoß in einer Höhe von drei bis fünf Kilometern Höhe geschah.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Piloten

Nach dem Absturz ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen die Piloten der Kampfjets. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei in Meschede.

Übung schon sehr oft gemacht

Beide Piloten der Bundeswehr-Jets seien sehr erfahren und hätten die Übung schon sehr oft gemacht. Es habe keine Hinweise darauf gegeben, wie es zu dem Unfall kommen konnte, sagte der Kommandant. Bei der Übung sei es um zivile Flugzeuge in Notlagen gegangen, die sich nicht mehr über Funk melden können. Im Ernstfall nehmen in solchen Fällen zwei Eurofighter Sichtkontakt auf und leiten die Maschine zum nächsten Flugplatz, erklärte Hoppe. Ein Eurofighter fliege dabei in einem Abstand von 500 bis 1.000 Meter neben dem Zivilflugzeug, das andere etwa drei Kilometer dahinter.

(dpa / ste)

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