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Radio Hamburg

Online Shopping & Versand

Neue Regeln für Widerruf und Rücksendungen

Hamburg, 12.06.2014
RHH - Expired Image

Die Rücksendung könnte für Kunden unbequemer werden.

Für den Kunden wird es ab Freitag unbequem: Ab dann treten die neuen Regeln bezüglich Widerruf und Rücksendungen in Kraft.

Für das Online-Shopping und den klassischen Versandhandel gibt es neue Regeln. Die wichtigste: Händler dürfen bei Widerruf jetzt den Kunden die Kosten für die Rücksendung zahlen lassen.

Wer übernimmt das Rückporto?

Doch nicht alles wird geändert, einiges bleibt auch bestehen: Kunden dürfen zum Beispiel immer noch ihre Bestellung nach Erhalt der Ware 14 Tage lang widerrufen. Allerdings könnte es nun sein, dass sie das Porto für die Rücksendung selbst übernehmen müssen. Die Online-Händler können nun selbst entscheiden, ob sie selbst oder der Kunde das Rückporto übernimmt.

Widerruf muss erklärt werden

Für den Kunden könnte es in Zukunft also unbequem werden. Denn diese müssen künftig auch den Widerruf eindeutig erklären, es reicht nicht mehr, die Ware kommentarlos zurückzuschicken. Ebenfalls neu ist, das der Händler bei Widerruf nur das Versandporto für die günstigste Versandart in seinem Shop zahlt. Hat der Kunde beispielsweise den Artikel auf eigenen Wunsch per Express bestellt, zahlt er diese Mehrkosten.

Rücksendebedingungen nachlesen

Es lohnt sich also ab Freitag auf den Internetseiten der Händler nach den Rücksendebedingungen zu schauen. Falls der Händler sie dort nicht über das Rückporto informiert, geht die Retoure zu Lasten des Händlers.

(ama)

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