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Radio Hamburg

Rettungsaktion

Höhlenforscher ist gerettet

Berchtesgaden, 19.06.2014
Riesending Schachthöhle

Die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden.

Der Transport des schwerverletzten Höhlenforschers Westhauser zog sich hin. Doch nun ist er gerettet.

Der schwer verletzte Höhlenforscher Johann Westhauser ist aus der Tiefe gerettet. Helfer trugen ihn am Donnerstag um 11.44 Uhr aus der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden, wie die Bergwacht mitteilte. Stunde um Stunde zog sich der Transport des schwer verletzten Höhlenforschers Westhauser hin. Es war eine dramatische Rettungsaktion.

Johann Westhauser gerettet

Im 180 Meter Schacht musste der Patient, der seit sechs Tagen in einer Trage liegt, frei schwebend hochgezogen werden. Das geht nur mit Muskelkraft, denn eine Seilwinde mit Motor wäre zu gefährlich - sie arbeitet nicht genau genug, und der Patient muss vor Erschütterungen geschützt werden. Retter mussten sich deshalb als Gegengewichte herunterlassen. Nun muss das Retterteam die Trage in einem engen verwinkelten Schacht senkrecht nach oben bugsieren. Die Retter mit dem 52 Jahre alten Verletzten hatten in der Nacht eine längere Pause einlegen müssen und waren gegen 5.30 Uhr wieder gestartet.

Alles war für die Rettung vorbereitet

Am Höhlenausgang in 1800 Metern Höhe stand bereits früh alles für die Ankunft des Patienten bereit. Ärzte warteten und Hubschrauber waren da. Eine mobile notfallmedizinische Station wurde eingerichtet.

(dpa/ama)

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