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Radio Hamburg

Riesending-Schachthöhle

Rettungsaktion nähert sich dem Ende

Berchtesgaden, 18.06.2014
RHH - Expired Image

Die Retter in der Riesending-Schachthöhle kommen gut voran und könnten bereits am Donnerstag (18.06) das Tageslicht erreichen.

Die Rettungskräfte in der Riesending-Höhle kommen bei der Bergung des verletzten Höhlenforschers gut voran. Nur noch 400 Meter trennen die Retter vom Ziel

Eine der dramatischsten Bergrettungsaktion der deutschen Geschichte scheint mit einem Happy End zu Ende zu gehen. Am Mittwoch (18.06) sollen die Retter zusammen mit dem verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser den letzten Stützpunkt vor dem rettenden Ausgang in der tiefsten und längsten Höhle Deutschlands erreichen. Die verantwortlichen Rettungskräfte der Berchtesgadener Bergwacht sind vorsichtig optimistisch.

Nur noch 400 Meter bis zum Sonnenlicht

Nur noch wenige Meter sollen die Retter der Bergwacht von der letzten Lagerstätte vor dem Ausgang und gleichzeitig der Basisstation, dem Biwak 1, entfernt sein. Das schwierige Kletterstück zwischen dem Biwak 2 und 1 wurde schnell und problemlos bewältigt. Knapp 400 Meter trennen den Verletzten Westhauser dort vom Tageslicht. Bei der Pause an dem Ruheplatz soll der Forscher erneut von dem Ärzte aus einer italienischen Ärztin und einem österreichischen Arzt und einer Rettungssanitätern versorgt werden. "Sie werden alle medizinischen Checks vornehmen, um den Verletzten auf die letzte Etappe vorzubereiten", erklärte ein Sprecher der Bergwacht.

Vorsichtige Euphorie

Trotz der großen Fortschritte warnt die Berchtesgadener Bergwacht vor zu großem Optimismus: "Die Retter sind angehalten, extrem langsam vorzugehen, um in diesem Abschnitt der Strecke eine Eigengefährdung durch Steinschläge zu vermeiden." In den letzten Tagen waren die Retter mit dem verletzten Westhauser sehr viel schneller vorangekommen, als ursprünglich geplant. "Wir sind wenige Stunden vor dem Zeitplan", sagte der Vizechef der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider. Möglicherweise am Donnerstag (19.06) oder am Freitag (20.06) könnten die Helfer mit dem Forscher das Tageslicht erreichen.

Schwierige Rettungsaktion

Am Freitag (13.06) war der Rettungstrupp zur Bergung des am Kopf verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser in die Riesending-Schachthöhle aufgebrochen. Am Pfingstmontag (09.06) war der Höhlenforscher in 1000 Meter Tiefe bei einem Steinschlag am Kopf verletzt worden und erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma. Der 52-jährige Westhauser forscht seit Jahren in der Riesending-Höhle.

Lest auch: Schwierige Rettung: Höhlenforscher in 1000 Meter Tiefe gefangen

Fast tausend Meter tief im Gestein der bayrischen Alpen muss ein schwer verletzter Höhlenforscher in der Dunkelhe ...

(dpa/san)

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