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Radio Hamburg

Rache-Akt

48-Jähriger stürmt Anwaltskanzlei

Düsseldorf , 02.03.2014
RHH - Expired Image

Ein Mann hat zwei Kanzleien gestürmt und anschließend Feuer gelegt. Jetzt forderte die Raserei des Täters ein drittes Todesopfer.

Die Raserei eines 48-Jährigen in zwei Anwaltsbüros vom Freitag hat einen dritten Toten gefordert. Ein 51-jähriger Rechtsanwalt sei seinen Verletzungen erlegen, teilten die Ermittler am Sonntag in Düsseldorf mit. Dort und in einer Kanzlei im nahen Erkrath hatte der Verdächtige am Freitag zwei Frauen getötet.

Racheakt wegen Geldstrafe

In Erkrath schoss er auf auch den Anwalt, der jetzt starb. In beiden Fällen legte er anschließend Feuer. Der Mann soll wegen Mordes angeklagt werden. Der 48-Jährige sitzt in Untersuchungshaft und hat nach Angaben der Fahnder die Taten gestanden. Es sei ein Rachefeldzug gewesen, schilderten die Ermittler. Der Mann habe eine Geldstrafe zahlen müssen, weil er seine Arbeitgeberin, die Chefin einer Pizzeria in Goch am Niederrhein, geohrfeigt hatte. In diesem Rechtsstreit habe ihn die Düsseldorfer Kanzlei vertreten, mit deren Arbeit er unzufrieden war. Er habe dann die Kanzlei in Erkrath eingeschaltet, um gegen seine Verurteilung Revision einzulegen. Das habe die Kanzlei jedoch mangels Aussicht auf Erfolg abgelehnt. Nach seinen Attacken in den beiden Anwaltsbüros war der Mann am Freitag in die Pizzeria nach Goch gefahren, wo er ebenfalls zwei Frauen angriff. Dort wurde er überwältigt und festgenommen.

(dpa/fbu)

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