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Radio Hamburg

Wetter

Im Norden freundlich, sonst viel Regen

Hamburg, 27.05.2014
019-Frühling-Binnenalster gecroppt keine Bilderserie

Bei uns im Norden wird der Feiertag wohl recht freundlich ausfallen. Im Rest des Landes wird es kühl und nass.

Starkregen und zum Teil heftige Gewitter machen gerade der Mitte Deutschlands zu schaffen. Im Norden bleibt es dagegen freundlich.

Derzeit trennt eine Luftmassengrenze trocken-warme Luft im Nordosten von feucht-kühler Luft im Südwesten Deutschlands. Dabei kann im Grenzbereich in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen über das südliche Niedersachsen, Hessen und Thüringen bis nach Sachsen intensiver Dauerregen auftreten, welcher anfangs teilweise auch mit kräftigen Gewittern durchsetzt sein kann. Im Zuge dessen können 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter in 48 Stunden fallen, in Staulagen der Mittelgebirge vereinzelt auch noch etwas mehr.

In dem betroffenen Gebiet muss mit Überschwemmungen, vor allem im Mittelgebirgsraum zumindest an kleinen Bächen oder Flüssen lokal auch mit Hochwasser gerechnet werden. Im Laufe des Donnerstags (29.05.) fließt von Nordosten her zunehmend trockenere und kühlere Luft ein, sodass sich die Gegensätze entschärfen und sich die Unwetterlage weitgehend entspannen kann.

Wo gibt es schönes Ausflugswetter an Christi Himmelfahrt?

Besonders die Gebiete nördlich der Mittelgebirge können sich am Feiertag über weitgehend freundliches Wetter freuen. Hier fließen mit einer Nordostströmung zwar trockene, allerdings auch recht kühle Luftmassen ein, sodass die Höchstwerte meist nur zwischen 14 Grad an der Ostsee und 18 Grad im Emsland liegen. In der Mitte und im Süden ist der Tiefdruckeinfluss tendenziell stärker und die Wolken zahlreicher. Dazu kann es Schauer geben, im Südosten hält der Regen teilweise auch noch länger an. Im Regen und unter dichten Wolken werden dann nur 12 bis 15 Grad erreicht, am Oberrhein mit Sonne vereinzelt bis zu 20 Grad.

Prognose für den Brückentag und das Wochenende ist schwierig

Zum Wochenende hin bildet sich zwischen dem Azorenhoch und dem Russlandhoch langsam eine schwache Brücke aus, welche jedoch voraussichtlich knapp nordöstlich von Deutschland über Großbritannien und Skandinavien verläuft. Somit können an der Südflanke des Hochs immer wieder kleine Tiefdruckgebiete über Deutschland hinweg ziehen. Diese sind meist recht kleinräumig und in ihrer Zugbahn meist nur sehr schwer vorhersagbar. Welche Region am Wochenende also von trockenem und freundlichem Wetter profitiert und welche nicht, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Gewissheit voraussagen. Je nach Region und Sonnenscheindauer liegen die Höchstwerte meist zwischen 15 und 20 Grad.

Wie fällt die Frühlingsbilanz aus?

Am kommenden Samstag (30.05.) endet der meteorologische Frühling. Insgesamt gesehen schlägt dieser in die gleiche Kerbe wie der vorangegangene Winter und lässt sich mit "warm, sonnig und zu trocken" recht gut zusammenfassen. Während die positive Temperaturabweichung mit verbreitet 2 bis 2,5 Grad recht einheitlich ausfällt, gab es in puncto Niederschlag aufgrund von lokalen Gewitterniederschlägen größere Unterschiede. So verzeichnete beispielweise Schleswig im hohen Norden mit rund 225 Litern pro Quadratmeter fast 30 Prozent mehr als im Mittel. Besonders im Rhein-Main-Gebiet schien die Sonne 10 bis 30 Prozent länger als im Mittel – mehr als 600 Sonnenstunden kamen zum Beispiel in Rheinstetten zusammen.

Rekord-Hurrikan tobt im Pazifik

Hurrikan "Amanda" treibt derzeit über dem östlichen Pazifik vor der Westküste Mexikos sein Unwesen. Mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 245 km/h und Windböen bis fast 300 km/h (Kategorie 4 auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala) stellte der Wirbelsturm als stärkster, je im Mai registrierter Hurrikan einen neuen Rekord auf. Zur Stunde zieht der Sturm langsam nordwärts und schwächt sich dabei allerdings bereits wieder deutlich ab. Voraussichtlich im Laufe des Donnerstags löst er sich dann über offenem Meer auf und stellt somit keine unmittelbare Gefahr für das Festland dar. Lediglich die mexikanischen Bundesstaaten Jalisco, Colima und Michoacan spüren in diesen Tagen die Ausläufer des Hurrikans in Form von starken Regenfällen und Gewittern. (apr)

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