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Radio Hamburg

Bahn-Streik

GDL lehnt Schlichtungsangebot ab

Berlin, 05.11.2014
Hauptbahnhof,Zug

Stehen morgen die Züge still oder kommt es doch zur Schlichtung?

Die Lokführergewerkschaft GDL hat den Vorschlag der Deutschen Bahn abgelehnt, kurzfristig in ein Schlichtungsverfahren einzusteigen.

Das sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Mittwoch (5.11) in Berlin. Der angekündigte Streik werde wie geplant verwirklicht. Es gehe um das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit, das die Bahn verletzen wolle. Darüber könne man nicht verhandeln.

Mit einer Schlichtung wollte die Deutsche Bahn den Lokführerstreik in letzter Minute abwenden. In dem festgefahrenen Tarifkonflikt sollten beide Seiten jeweils einen unparteiischen Schlichter benennen, die dann einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen sollen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber am Mittwoch in Berlin. 

Mehrere Möglichkeiten

Weber stellte jedoch klar: "Wir denken nicht daran, unsere grundsätzliche Position aufzugeben." Es dürfe keine konkurrierenden Tarifverträge im Konzern geben. Lehne die GDL die Schlichtung ab, folge ein weiterer Schritt, den Weber aber noch nicht offenbaren wollte. Zu Möglichkeiten, den Streik mit rechtlichen Schritten zu verhindern, äußerte er sich skeptisch.

Lest auch: GDL im Arbeitskampf: Bahn-Streik von Donnerstag bis Montag

Die GDL hat zu einem viertägigen Streik aufgerufen. Am Donnerstagmorgen sind im Norden deswegen die ers ...

Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg sagte, der Streik kostet die Bahn 50 bis 60 Millionen Euro. Er sollte im Güterverkehr am Mittwochnachmittag beginnen, im Personenverkehr am Donnerstagmorgen. Geplantes Streikende ist Montagmorgen (10.11). Homburg sagte, die Hälfte der Güterzüge werde dennoch fahren, im Fernverkehr sei es etwa ein Drittel der Züge, im Regionalverkehr im Osten Deutschlands 20 Prozent, in Westdeutschland 40 bis 60 Prozent. (dpa/apr)

Bahnstreik

Alle Informationen

  • Von wann bis wann wird gestreikt?

    Betrifft die Züge der Deutschen Bahn: Donnerstag (06.11.) um 2 Uhr Personenverkehr (das beinhaltet Regional- und Fernzüge sowie S-Bahnen).

    Mittwoch (05.11.) um 15 Uhr Güterverkehr und dann bis Montag 4 Uhr morgens. (Längster Streik der Bahn-Geschichte)

  • Warum?

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer fordert mehr Geld und weniger Arbeit.

  • Wie informiere ich mich?

    Alle weiteren Informationen findet Ihr HIER .

  • Fährt gar kein Zug mehr?

    Nein! Die Bahn versucht, ein Drittel der Verbindungen aufrecht zu erhalten.

  • Gibt es denn Geld für ein gekauftes Ticket zurück?

    Ja! Sollte Euer Zug ausfallen oder verpasst Ihr den Anschlusszug, dann gibt’s das Geld zurück.

  • Und wenn MEIN Zug ausfällt, aber ein anderer Zug an das gleiche Ziel fährt?

    Dann nehmt den. Das ist erlaubt. Das gilt auch für hochwertigere Züge, zum Beispiel ICE statt IC. Aber Achtung: Bei Spar-Angeboten ist das umsteigen NICHT erlaubt. 

  • Bekomme ich die Kohle für meine Zeitkarte zurück?

    Nur einen Bruchteil und auch nur unter bestimmten Bedingungen: Sollte sich der Zug um eine Stunde verspäten und passiert das mindestens dreimal am Tag gibt’s pauschal 1 Euro 50 pro Fahrt zurück.

  • Was fährt denn? Wer oder was streikt nicht?

    Die Metronom-Züge sind nicht vom Streik betroffen, die gehören nämlich nicht zur Deutschen Bahn.

    Auch die NOB (Nord-Ostsee-Bahn) fährt.

    Die Züge der AKN fahren auch ganz normal.

    Für alle die vielleicht Richtung Dänemark wollen: Die Westküstenverbindung nach Dänemark (HH-Niebüll-Tondern-Esbjerg) ist nicht vom Streik betroffen – die wird von der Arriva Danmark durchgeführt.

    Die NEG (Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll) fährt ebenfalls. Betrifft diese Strecke: Amrum/Föhr - Dagebüll Mole - Niebüll - Hamburg/Husum/Sylt/Tønder/Flensburg.

  • Alternativen sind auch:

    • Busse & U-Bahnen
    • Fernbusse
    • CarToGo / Drive Now
    • Rent A Car
    • Taxen
    • Stadträder / Citybike
    • Fahrgemeinschaften/Mitfahrzentrale
    • Zu Fuß

    Auf Twitter formieren sich Fahrgemeinschaften unter dem Hashtag: #Twitfahrzentrale. Vielleicht auch was für euch dabei?

  • Was ist denn, wenn ich eine Karte vom HVV habe?

    Der HVV hat eine Art "Pünktlichkeitsgarantie". Solltet Ihr mehr als einmal am Tag 20 Minuten zu spät ans Ziel kommen, dann gibt’s 50 Prozent zurück.

    Als Besitzer einer Monats- oder Jahreskarte gibt’s auch Geld zurück. Dabei wird der durchschnittliche Fahrpreis errechnet. Entschädigungen werden aber nur so lange ausgezahlt, bis die Hälfte des Kaufpreises Eurer Monats- oder Jahreskarte erreicht ist. 

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