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Radio Hamburg

Bahnfahrer können aufatmen

GDL-Streik endet bereits am Samstagabend

Hamburg, 07.11.2014
Bahn-Streik, Bahn, Streik, Anzeigetafel, Hauptbahnhof

Der GDL-Streik wird bereits am Samstagabend (08.11.) enden.

Seit diesem Donnerstag (06.11.) streikt die GDL. Der Streik, der eigentlich bis Montagmorgen (10.11.) gehen sollte, wird schon am Samstag (08.11.) enden.

Der Lokführerstreik hat den Bahnverkehr im Norden auch am Freitag massiv beeinträchtigt - doch ein Ende ist in Sicht. Die Gewerkschaft GDL will den Ausstand bereits am Samstag ab 18 Uhr beenden - und nicht, wie zunächst angekündigt - erst am Montagmorgen. Das teilte die GDL am Freitagnachmittag mit.

Die Deutsche Bahn arbeitet jetzt daran, möglichst schnell nach Streikende im Nah- und Fernverkehr nach regulärem Fahrplan zu fahren. Am Sonntag (09.11.) wird dies jedoch vor allem im Fernverkehr aufgrund der komplexen Einsatzplanung von Zügen und Personal einige Zeit in Anspruch nehmen und zu einem deutlich eingeschränkten Angebot führen.

Ersatzfahrplan zu 100% bedient

Am Freitag fielen im Norden etwa zwei Drittel der Züge aus – der Notfahrplan der Deutschen Bahn lief nach Unternehmensangaben aber stabil. "Der Ersatzfahrplan in Hamburg und Schleswig-Holstein wird zu 100 Prozent bedient", sagte ein Bahnsprecher. Unter  wwww.bahn.de/aktuell oder dem DB-Navigator ist er abrufbar.

Viele Züge waren allerdings nur spärlich besetzt. Kurz vor der Bekanntgabe des früheren Streikendes hatte die GDL einen Vergleichsversuch des Landesarbeitsgerichts Hessen abgelehnt, der zwischen der Bahn und der Gewerkschaft vermitteln sollte.

Bereits am Donnerstag hatte das Arbeitsgericht Frankfurt einen Antrag der Bahn auf Einstweilige Verfügung gegen den Streik zurückgewiesen. "Es stärkt natürlich die Moral, wenn man Recht bekommt", sagte der Vorsitzende der GDL Nord, Hartmut Petersen, am Freitag über das Urteil.

"Wir gehen gerne wieder in Verhandlungen"

Vermutungen, dass sich der Konflikt zwischen GDL und Bahn durch die juristische Auseinandersetzung weiter verschärfe, wies er zurück: "Wir gehen gerne wieder in Verhandlungen." Die Streikbeteiligung in der Gewerkschaft ist laut Petersen ungebrochen hoch.

Über den GDL-Bundesvorsitzenden Claus Weselsky sagte er: "Immer mehr zollen Weselsky jetzt Anerkennung, dass er für uns den Kopf hinhält." Abseits der Schienen ließ der Streik den Ausweichverkehr auf den Zufahrtsstraßen in Hamburg zeitweise erneut erlahmen.

Alternative: Fernbusse

Nach Angaben der Verkehrsleitstelle war die Situation im Norden am Freitag aber insgesamt ruhiger als am Tag zuvor. Viele Reisende wichen auch auf Fernbusse aus, die größere Kapazitäten anboten als üblich. Fans des Hamburger SV planten, am Sonntag mit Autos und Bussen zum Spiel ihrer Mannschaft beim VfL Wolfsburg anzureisen.

Der aktuelle Streik ist bereits der sechste Ausstand im laufenden Tarifkonflikt.

(dpa/lwe)

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