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Radio Hamburg

Die Folgen des GDL-Streiks

Auch am Sonntag (09.11.) gibt's Verspätungen

Hamburg, 08.11.2014
02-Hauptbahnhof

Auch am Sonntag (09.11.) wird der Zugverkehr noch nicht reibungslos in Hamburg und ganz Deutschland rollen.

Nach dem GDL-Streik geht es nicht gleich reibungslos weiter. Nach rund drei Tagen Streik muss erstmal alles wider angeschoben werden.

Die Herbstferien gehen zu Ende, der Lokführerstreik auch. Bis die Züge wieder regelmäßig rollen, wird es aber noch dauern. Das liegt an den Nachwehen des Streiks selbst und an  Brandanschlägen, die momentan vor allem hier im Norden auf Signalanlagen und Kabelschächte der Deutschen Bahn verübt werden. 

Fahrgäste der Bahn müssen sich auch nach dem Streik der Lokführer auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Im Fernverkehr will das Unternehmen am Sonntag (09.11.) zumindest auf den Hauptstrecken wieder 60 Prozent des üblichen Angebots erreichen, wie die Bahn am Samstag mitteilte. Vor allem am Sonntagnachmittag ist deshalb wegen der Wochenendpendler mit sehr vollen Zügen zu rechnen.

Alle Infos, Ersatzfahrpläne und Service-Hotlines der Deutschen Bahn

Ab Montag läuft's wieder reibungslos

Im Nahverkehr sollen am Sonntag bundesweit wieder zwei Drittel der Züge fahren. Am Montagmorgen will die Bahn dann wieder komplett nach dem Normalfahrplan fahren. Der Streik der Lokführer hatte im Personenverkehr am Donnerstag begonnen und sollte am Samstagabend zu Ende gehen.

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Die GDL wollte ursprünglich bis Montagfrüh streiken, hatte den Ausstand am Freitag aber überraschend verkürzt. Eine Einigung ist in dem Tarifkonflikt jedoch nicht in Sicht. Die Gewerkschaft fordert neben mehr Geld und kürzeren Arbeitszeiten, dass sie neben Lokführern auch das übrige Zugpersonal bei Verhandlungen vertreten kann. Sie droht bereits mit weiteren Streiks, falls die Bahn nicht einlenkt.

Vom Streik profitieren

Profitieren vom Stillstand auf der Schiene konnten bisher vor allem Mitfahrzentralen, Mietwagenverleiher, Fluglinien und Fernbusanbieter. Viele der an den Bahnhöfen Gestrandeten entschieden sich für Mietwagen. "In den Ballungszentren wie Hannover war es in den letzten Tagen wirklich schwierig, ein Fahrzeug zu bekommen", berichtete eine Europcar-Sprecherin. Auch die Fernbuslinien vom ADAC, MeinFernbus und FlixBus sprachen von Rekordbuchungen.

(dpa/aba)

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