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Radio Hamburg

GDL im Arbeitskampf

Bahn-Streik von Donnerstag bis Montag

Frankfurt am Main, 07.11.2014
Bahn-Streik, Anzeigetafel

Die Lokführergewerkschaft GDL will für vier Tage streiken.

Die GDL hat zu einem viertägigen Streik aufgerufen. Am Donnerstagmorgen sind im Norden deswegen die ersten Personenzüge ausgefallen.

Der Ausstand im Personenverkehr hat an diesem Donnerstag (6.11) um 2.00 Uhr morgens begonnen, im Güterverkehr wird bereits seit Mittwoch (5.11) um 15.00 Uhr gestreikt. Nicht betroffen vom Streik sind die Nord-Ostsee-Bahn, die U-Bahnen sowie Busse. Es kann allerdings auch hier zu Beeinträchtigungen kommen. Im Norden sind wegen des Lokführerstreiks die ersten Personenzüge ausgefallen. Am Hamburger Hauptbahnhof wurden fast alle Verbindungen des Nah- und Fernverkehrs gestrichen. Allein in Norddeutschland streiken rund 600 bis 1000 Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft (GDL), wie der Bezirksvorsitzende Hartmut Petersen mitteilte. Die Bahn reagierte mit einem Ersatzfahrplan: Etwa jeder dritte Zug soll fahren. Die Hamburger S-Bahnen S1, S3 und S21 verkehren im 20- bis 30-Minuten-Takt.

Ersatzfahrpläne bereits online

Auf Verspätungen müssen sich Reisende von Regional- Fernbahnen und S-Bahnen in ganz Deutschland einstellen. Die Deutsche Bahn hat inzwischen einen Ersatzfahrplan für den ersten Streiktag (Donnerstag, 06.11) erstellt. Einsehbar ist dieser seit Dienstag (04.11) 19:00 Uhr auf  www.bahn.de/aktuell oder den DB-Navigator abrufbar. Die Ersatzfahrpläne für die kommenden Streiktage folgen Etappenweise am Mittwoch (05.11) für Freitag (07.11), am Donnerstag (06.11) für Samstag (08.11) und für Sonntag (09.11) am Freitag (07.11). Zusätzliche Informationen erhalten Bahnreisende auf der Streik-Übersichtsseite der Deutschen Bahn. Dort erklärt das Unternehmen auch, wie Bahntickets wegen des Streiks kostenlos zurückgegeben werden. Zusätzlich hat die Bahn eine kostenlose Servicehotline eingerichtet: 08000 99 66 33 . Die Deutsche Bahn bietet nun auch eine Live-Auskunft im Internet an.

Aufgrund des zu erwartenden höheren Fahrgastandrangs infolge der Streikankündigung der GDL wird die Hamburger Hochbahn an den kommenden Tagen und während des Wochenendes die U-Bahn-Züge mit maximaler Zug-Länge einsetzen. Das bedeutet, dass auf der U1, U2 und U4 in der Regel 120 Meter lange Züge, auf der U3 80 Meter lange Züge fahren werden. Außerdem wird dich Hochbahn versuchen, bestimmte Buslinien zu verstärken.

Kritik an der GDL

Mit ihrem Streikkurs bei der Deutschen Bahn stößt die Lokführergewerkschaft GDL auf scharfe Kritik und viel Unverständnis. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, zeigte sich am Dienstag besorgt über den Abbruch der jüngsten Tarifgespräche. Nach Ansicht des Fahrgastverbandes Pro Bahn haben die Reisenden "immer weniger Verständnis für die Lokführer". Unterstützung kam lediglich aus dem Beamtenbund, dem die GDL angehört.

Verhandlungen gescheitert

Die Gewerkschaft hatte am Montag (3.11) die Fortsetzung ihres Arbeitskampfes angekündigt. Zuvor war der Versuch gescheitert, in einem neuen Tarifvertrag Spielregeln für die künftige Zusammenarbeit zwischen der Bahn, der GDL sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) festzulegen.

Bahnchef Grube mahnt zu Besonnenheit

Bahnchef Rüdiger Grube mahnte zur Besonnenheit. "Unsere gewachsene Sozialpartnerschaft ist ein hohes Gut", sagte er beim Arbeitgebertag in Berlin. "Damit muss auch weiterhin sehr verantwortungsvoll umgegangen werden", fügte Grube hinzu, ohne dabei konkret den laufenden Tarifkonflikt mit der GDL anzusprechen.

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(dpa/mgä)

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