Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Internationaler Haftbefehl

"Kinox.to": Polizei sucht mutmaßliche Betreiber

Dresden/Lübeck, 01.11.2014
Kinox.to, Fahndung

Die beiden Brüder sollen zusammen mit zwei weiteren Männern, die bereits gefasst wurden, das Streaming-Portal illegal betrieben haben.

Die Kriminalpolizei hat die Fahndung nach den beiden mutmaßlichen Betreibern des Streaming-Portals ausgeschrieben. Die Männer gelten als gewaltbereit.

In Verbindung mit dem Streaming-Portal "Kinox.to" hat die Polizei nun zwei Verdächtige zur Fahndung ausgeschrieben. Dabei scheinen die Urheberrechtsverletzungen auf der Website zu den kleineren Tatvorwürfen zu gehören. Die beiden aus dem Raum Lübeck stammenden 25 und 21 Jahre alten Männer würden mit internationalem Haftbefehl gesucht und als gewaltbereit eingestuft, heißt es in der Anzeige des sächsischen Landeskriminalamtes. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese im Besitz von Schusswaffen seien.

Nachfolger von "Kino.to"

"Kinox.to" hatte sich im Web als "offizieller Nachfolger" der Website "Kino.to" positioniert, wo von 2008 bis 2011 massenhaft illegal kopierte Kinofilme, Serien und TV-Dokumentationen zu sehen waren. Im Juni 2011 wurde "Kino.to" aus dem Netz genommen und die Betreiber verhaftet. Danach tauchten etliche Nachahmer-Projekte im Web auf, darunter eben auch "Kinox.to". Die Betreiber verdienten dabei große Summen an Geld durch Werbung und Abos der eigenen Filesharing-Dienste "freakshare.com" und "bitshare.com".

Steuerhinterziehung, Erepressung, Brandstiftung

Laut Staatsanwaltschaft haben die aus dem Raum Lübeck stammenden Brüder bereits im Juli oder August Deutschland verlassen. Mit einer Razzia in mehreren Bundesländern hatten Spezialkräfte in der vergangenen Woche versucht, sie aufzuspüren und sie nun zur Fahndung ausgeschrieben. Insgesamt gibt es vier Hauptbeschuldigte, von denen zwei im Raum Neuss und Düsseldorf festgenommen werden konnte. Ihnen wird gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen, Steuerhinterziehung von mindestens 1,3 Millionen Euro, Erpressung und in einem Fall auch Brandstiftung vorgeworfen.

(dpa/ lno/ jmü)

comments powered by Disqus