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Radio Hamburg

Abstimmung der GDL

Bahnkunden müssen mit baldigen Streiks rechnen

Frankfurt/Main, 06.10.2014
Gleis, Bahnhof

Mit den Streiks kann es jederzeit losgehen - die GDL verspricht aber, den Zeitpunkt so rechtzeitig bekannt zu geben, sodass sich jeder nach Alternativen umschauen kann.

Die Lokführergewerkschaft GDL will mit ihrem angekündigten Streik den Zugverkehr bei der Deutschen Bahn komplett zum Erliegen bringen. 

Bahnkunden müssen sich schon bald auf längere, flächendeckende Streiks und größere Behinderungen einstellen. "Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesen Arbeitskampfmaßnahmen ist mehr als eindeutig mit 91 Prozent, so dass wir in den nächsten Tagen die Streiks schlussendlich beginnen werden", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, am Montag (06.10.) auf "Phoenix". Er versicherte: "Wir geben den Streik so rechtzeitig bekannt, dass alle betroffenen Menschen ihre Verkehrsmittel alternativ planen können." In den kommenden Tagen sollen Fern- und Regionalzüge ebenso stillstehen wie Güterzüge und S-Bahnen.

Streit unter Kollegen

Nicht alle Arbeitnehmer-Vertreter im Konzern können sich mit Weselskys Kurs anfreunden. Angesichts wachsender Konkurrenz der GDL mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnte der
Konzernbetriebsrat abermals vor einer Spaltung der Belegschaft. "Insbesondere für unsere Kollegen in den Bahnhöfen und auf den Zügen spitzt sich die Situation immer weiter zu", kritisierte der
Vorsitzende Jens Schwarz. Für die Kunden mache es keinen Unterschied, zu welcher Gewerkschaft die Kollegen gehörten. Der Betriebsrat berichtete auch von Streitigkeiten unter Kollegen.

Lest auch: Arbeitskampf: Lokführer wollen unbefristeten Streik

Die Lokführer sind kampfbereit. In einer Urabstimmung sprachen sie sich klar für weitere Streiks aus. Unklar ist, ...

Die GDL wollte sich noch am Montag (06.10.) näher zum Tarifkonflikt mit der Bahn äußern. Die Lokführer fordern fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Die GDL will außer für Lokführer auch für das übrige Personal im Zug verhandeln, etwa für Zugbegleiter und Speisewagen-Mitarbeiter. Am Donnerstag (02.10.) war nach den bisherigen Warnstreiks eine Urabstimmung über reguläre Streiks zu Ende gegangen. (dpa/apr)

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