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Radio Hamburg

Das ganze Wochenende

Lokführer streiken wieder

Frankfurt/Main, 17.10.2014
Deutsche Bahn, Streik, GDL

Die Lokführer wollen am Wochenende wieder streiken.

Die Lokführer streiken über das gesamte kommende Wochenende (17.-19.10). Es ist bereits der zweite Streik innerhalb einer Woche.

Der Ausstand beginnt im Güterverkehr bereits am Freitag (17.10) ab 15 Uhr, im Fern-, Regional - und S-Bahnverkehr dann am Samstag (18.10) ab 2 Uhr, wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Freitag ankündigte. Das Ende der Streiks ist für Montagmorgen um 4 Uhr geplant. In sieben Bundesländern beginnen am Wochenende in den Schulen die Herbstferien. 

Ferienbeginn in sieben Bundesländern

Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky forderte die Deutsche Bahn auf, "endlich ihre Blockade auf dem Rücken ihrer Kunden zu beenden und mit der GDL zügig über die vorliegenden Tarifverträge für das Zugpersonal zu verhandeln". Er fügte hinzu: "Der Arbeitgeber weiß, dass wir bereit sind, bei den inhaltlichen Verhandlungen auch Zugeständnisse zu machen." Eine Tarifeinheit sei mit der GDL aber nicht machbar.

Lange U-Bahnen am Wochenende

Die Hamburger Hochbahn hat angekündigt, während des Wochenendes alle U-Bahnzüge mit maximaler Zuglänge fahren zu lassen. 

Deutsche Bahn: "Die GDL läuft Amok"

Aus Sicht der Deutschen Bahn hat die Lokführergesellschaft GDL mit diesem Streik jedes Maß verloren. "Die GDL läuft Amok", hieß es am Freitag in einer Erklärung der Bahn in Berlin. Der Konzern erinnerte daran, dass am Samstag und Sontag in rund der Hälfte der Bundesländer die Schulferien beginnen oder zu Ende gehen. Ohne Not würden Millionen von Menschen die Ferien verdorben. Es werde immer deutlicher, dass es nicht um die Interessen der Lokomotivführer gehe, "sondern um Allmachtsfantasien eines Funktionärs". Die Bahn bezog sich damit auf den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky.

GDL fordert fünf Prozent mehr

Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Geld und zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit. Vor allem aber will sie für das übrige Zugpersonal verhandeln. Die Bahn will hingegen verhindern, dass die GDL auch die Rechte der Zugbegleiter, Bordgastronomen und Disponenten vertritt.

Die Lokführer hatten ihre Arbeit in dieser Woche bereits am Mittwoch (15.10) für 14 Stunden niedergelegt und damit den Zugverkehr in Deutschland teilweise lahmgelegt.

Lest auch: Sperrungen bei der Bahn: Diverse Bauarbeiten ab Sternschanze

Seit Freitag (17.10.) gibt es eine Sperrung zwischen Sternschanze und Diebsteich/ Altona, was zu Einschränkungen ...

(dpa/mgä)

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