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Radio Hamburg

Piloten-Streik

Lufthansa will auch Langstrecken bestreiken

Frankfurt/Main, Hamburg, 21.10.2014
Lufthansa

Die Lufthansa will am Dienstag (21.10) auch Langstreckenflüge bestreiken.

Die Lufthansa stellt wegen der Ausweitung des Pilotenstreiks Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt am Dienstag (21.10) fast vollständig ein. 

Dieser Ausstand soll von 6 Uhr bis Mitternacht dauern. Der überwiegende Teil der Kurz- und Mittelstreckenflüge werde ebenfalls gestrichen, teilte die Fluggesellschaft am Montag (20.10) mit.

Hier informiert Ihr Euch:   Aktuelle Fluginformationen der Lufthansa

Mehr als 1.400 Flüge fallen aus

Nach dem Ende der  Lokführerstreiks haben die  Lufthansa-Piloten am Montagmittag ihren 35-stündigen Ausstand bei Kurz- und Mittelstreckenflügen aus Deutschland begonnen. Nach Darstellung der Fluglinie fallen allein dadurch etwa 1.400 Flüge aus,
mehr als 200.000 Passagiere sind betroffen. Der Ausstand soll bis Dienstagabend kurz vor Mitternacht dauern. 

In Hamburg fallen für den Dienstag insgesamt 52 Flüge aus - 25 davon mit Hamburg als Abflughafen, 27 mit Hamburg als Zielort. Hintergrund ist die Ausweitung der Streiks auf Langstreckenflüge seit 06.00 Uhr. Insgesamt hat die Lufthansa 1.511 Flüge gestrichen - betroffen sind etwa 166.000 Passagiere. Bereits am Montag hatten die Piloten ihre Arbeit niedergelegt. 

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa geht es um die Übergangsrenten der rund 5400 Piloten, die nach dem Willen des Unternehmens erst später in den bezahlten Vorruhestand gehen sollen. Die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

Dritter Sonderflugplan der Lufthansa

Einen  dritten Sonderflugplan mit Informationen für Flüge von und nach Frankfurt wollte die Airline am Montagnachmittag auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Langstreckenflüge von und nach Düsseldorf sollten trotz des Streiks planmäßig verkehren.

Hier geht's zum  Sonderflugplan der Lufthansa .

Gewerkschaft: Zusätzlichen Druck aufbauen

"Es geht darum, zusätzlichen Druck aufzubauen", sagte ein Gewerkschaftssprecher. Bislang habe Lufthansa nur gemauert. "Wir hoffen Lufthansa dazu zu bewegen, sich ernsthaft mit uns zu unterhalten". In dem Tarifkonflikt geht es um den Vorruhestand der Piloten. Die Lufthansa will, dass ihre Piloten später als bisher in den bezahlten Vorruhestand gehen - die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

(dpa/mgä)

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