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Radio Hamburg

Bahnstreik

Lokführer kündigen weiteren Streik an

Berlin, 03.09.2014
Regionalbahn, Bahn, Hamburg

Die Lokführergewerkschaft will in den nächsten Tagen noch einmal ohne lange Vorwarnzeit streiken. Bereits Montag (01.09) waren Zehntausende vom Warnstreik betroffen.

Nachdem es bereits am Montag (01.09) zu erheblichen Behinderungen des Nah- und Fernverkehrs kam, will die Lokführergewerkschaft (GDL) in den nächsten Tagen noch einmal streiken. Von dem dreistündigen Ausstand waren mehrere Zehntausend Reisende, sowie etliche Züge des Güterverkehrs betroffen.

Kaum Zeit, sich auf den Streik einzustellen

Am Montag hatten die Lokführer den Warnstreik 14 Stunden im Voraus angekündigt. Laut Angaben des Gewerkschafts-Chefs Claus Weselsky soll den Fahrgästen auch dieses Mal nicht viel länger gegeben werden, um sich auf den Streik einzustellen. "Viel länger ist aus unserer Sicht nicht gut, denn dann fängt die Bahn an, ganz andere Dispositionsmaßnahmen zu ergreifen.", sagte er am Mittwoch (03.09) im "ZDF".

Hintergrund des Streiks

Im Tarifstreit der Gewerkschaft mit der Deutschen Bahn geht es nicht nur um höhere Löhne, sondern vor allem auch um einen Machtkampf zwischen der GDL und der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die beiden Parteien streiten sich darum, wer für welche Mitarbeitergruppe Verhandlungen führen darf. Die Gewerkschaft ringt weiterhin mit der Bahn darum, eigenständig für das Zugpersonal Tarifverhandlungen führen zu können. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn bekräftigte, weiterhin verhandlungsbereit zu sein. Nur würden bei diesen Verhandlungen keine weiteren Streiks, sondern nur das Reden am Verhandlungstisch helfen.

"Grobes Foul"

Zuvor hatte die Bahn der GDL, durch die kurzfristige Ankündigung des Streiks, die vorsätzliche Irreführung der Bahnkunden vorgeworfen. "Das ist ein grobes Foul", sagte ein Bahnsprecher dem Sender "MDR Info". Weitere Kritik kam auf, da neben dem angekündigten Güterverkehr, auch der Personenverkehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, der ursprünglich nicht bestreikt werden sollte.
(dpa/ jmü)

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