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Radio Hamburg

715.000 Babys

Geburtenrate in 2014 extrem gestiegen

Wiesbaden , 16.12.2015
Geburt, Wehen

Die Geburtenrate ist so hoch, wie seit der Wende nicht mehr. 

Seit der Wende hat es in einem Jahr nicht mehr so viele Geburten gegeben, wie in 2014. Viele haben ihren aufgeschobenen Kinderwunsch erfüllt. 

Die Frauen in Deutschland bekommen wieder mehr Kinder. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete, dass eine Frau im gebärfähigen Alter statistisch gesehen 1,47 Kinder im Jahr 2014 auf die Welt gebracht hat. Damit stieg die Geburtenrate zum dritten Mal in Folge und war so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 

Aufgeschobene Kinderwünsche verwirklicht

Im Jahr 2013 hatte sie bei 1,42 gelegen. In allen Bundesländern gab es demnach ein Plus. Das Land mit der höchsten Geburtenziffer war Sachsen (1,57 Kinder pro Frau). Die niedrigste Geburtenrate hat das Saarland mit 1,35 Kindern je Frau. Rund 715.000 Mädchen und Jungen erblickten im Jahr 2014 das Licht der Welt in Deutschland, mehr waren er zuletzt vor zwölf Jahren mit rund 719.000 Geburten. Frauen im Alter zwischen 29 und 36 Jahren hätten jetzt ihre aufgeschobenen Kinderwünsche verwirklicht, nennen die Statistiker einen Grund für den Anstieg.

Geburtenrate steigt bei allen Frauen

Zugleich bekamen aber auch jüngere Frauen bis 25 Jahre erstmals seit 1997 nicht weniger Kinder als im Vorjahr, sondern etwa gleich viele. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt stieg weiter. Die Mütter der Erstegeborenen waren 2014 im Schnitt 29,5 Jahre alt und damit gut zwei Monate älter als die Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr davor. Sowohl Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch Frauen mit ausländischem Pass brachten mehr Babys zur Welt. Die Geburtenrate bei den deutschen Frauen kletterte innerhalb eines Jahres von 1,37 auf 1,42 - bei ausländischen Frauen legte sie von 1,80 auf 1,86 zu. 

(dpa/pgo)

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