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Radio Hamburg

Das sagt die Hamburger Gesundheitsbehörde

Wiedereinführung der Impfpflicht gefordert

Hamburg, 23.02.2015
Masern, Kind, krank

Politiker denken nach einem massiven Masernausbruch in Berlin über eine Impfpflicht in Deutschland nach.

Nach der massiven Maserninfektion in Berlin fordern nun mehrere Politiker die Wiedereinführung der Impfpflicht in Deutschland.

Vor dem Hintergrund einer Welle von 530 Maserninfektionen in Berlin plädieren mehrere Gesundheitspolitiker der Bundesregierungsparteien für eine Wiedereinführung der Impfpflicht und haben damit eine Diskussion ausgelöst. Ein Verpflichtung sich Impfen zu lassen galt bis in die Achtziger Jahre hinein für Pocken.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde steht einer Wiedereinführung allerdings skeptisch gegenüber. In einer Senatsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Politikerin Birgit Stöver heißt es: Ein vergleichbares Ausbruchsgeschehen wie in Berlin liegt für Hamburg nicht vor. Ein klares Statement dafür oder dagegen ist dies allerdings nicht.

Präventionsgesetzt geplant

Die Bundesregierung plant ein Präventionsgesetz, wonach Eltern künftig vor einer Kita-Aufnahme ihrer Kinder eine ärztliche Impfberatung nachweisen müssen. Während Politiker von Grünen und Linkspartei eine Verpflichtung zum Impfen ablehnen, sagt zum Beispiel der CDU-Politiker Jens Spahn: Impfverweigerer sind  egoistisch, weil sie sich darauf verlassen, dass andere zur Impfung gehen und dann schon nichts passiert.
Kritiker sehen bei Impfungen die Gefahr von Nebenwirkungen und in einer Verpflichtung einen schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte.

"Ein Zwang zur Impfung geht zu weit", sagte dagegen Katja Dörner, Fraktionsvize der Grünen im Bundestag. "Impfskeptiker bringt man nicht durch Zwang zum Umdenken, sondern durch umfassende, unabhängige Beratung", sagte die Grünenpolitikerin der "Welt" (Montag). Auch der Gesundheitsexperte der Linksfraktion, Harald Weinberg, sprach sich gegen einen Impfzwang aus. Das Selbstbestimmungsrecht der Eltern müsse weiter gelten, sagte Weinberg der "Saarbrücker Zeitung".

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(dpa/aba)

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