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Radio Hamburg

Strafbefehl über 4500 Euro

Petition fordert Freispruch für rasenden Notarzt

Neuburg/Donau, 07.02.2015
Rettungswagen, Krankenwagen, Unfall

Notarzt Alexander Hatz bekam einen Strafbefehl wegen Verkehrsbehinderng. Nun wurde eine Petition ins Leben gerufen um seinen Freispruch zu fordern. (Symbolfoto)

Bereits 115.000 Anhänger hat eine Petition für den Freispruch eines Notarztes bekommen. Dieser bekam eine Anzeige wegen Verkehrsgefährdung. 

Ein kleines Mädchen droht zu ersticken. Der Notarzt wird gerufen, er rast mit Martinshorn und Blaulicht zum Einsatzort und verhindert das Schlimmste. Zwei Wochen später bekommt dieser Notarzt Post: Eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährung.

Ein Strafbefehl gegen den bayerischen Notarzt Alexander Hatz hat Protest bei vielen Internetnutzern ausgelöst. Inzwischen mehr als 100.000 Menschen fordern in einer Online-Petition einen Freispruch
für den Mediziner, der einen Strafbefehl wegen Gefährdung des Straßenverkehrs bekommen hatte. Ein Mann aus Hamburg startete auf www.openpetition.de eine Online-Petition und hat bisher knapp 115.000 Anhänger gefunden.

Strafbefehl wegen Verkehrsgefährdung

Der Notarzt war im vergangenen April von der Rettungsleitstelle Ingolstadt ins gut zehn Kilometer entfernte Karlshuld geschickt worden. Ein zweijähriges Mädchen hatte Schnellkleber verschluckt und drohte zu ersticken. Auf der Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn hatte der Mediziner mehrere Autos überholt. Einer der Autofahrer zeigte ihn an, der Arzt bekam einen Strafbefehl über 4500 Euro und Führerscheinentzug wegen Verkehrsgefährdung. Außerdem droht ihm ein Führerscheinentzug für sechs Monate.  Weil der 51-Jährige die Strafe des Amtsgerichts Neuburg a.d. Donau nicht akzeptieren will, kommt es jetzt zum Prozess.

(dpa/asc)

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