Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Vierwöchige Funkstille

Post und Verdi verhandeln wieder

Bonn, 02.07.2015
Briefkasten, Post, Deutsche Post, Brief

Die Tarifverhandlungen gehen nach vier Wochen Stillstand in die nächste Runde. 

Am Freitag (03.07.) nehmen die Post und Verdi die Verhandlungen wieder auf. Es geht nicht nur um Geld, sondern um die Ausgliederung von Paketgesellschaften. 

Vier Wochen herrschte Funkstille, am Freitag (03.07.) verhandeln Post und Verdi wieder miteinander. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um die Ausgliederung von Paketgesellschaften.

Tarifrunde geht weiter

In Interviews vor der neuen Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt hat Postchef Frank Appel Selbstbewusstsein gezeigt und betonte, die von der Gewerkschaft Verdi kritisierten Paketgesellschaften mit schlechter Bezahlung seien "nicht verhandelbar". Er könne nicht immer tun, was populistisch erwünscht sei. Am Freitag (03.07.) und Samstag geht nach vier Wochen Verhandlungspause in Rheinland-Pfalz die Tarifrunde für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten weiter. Am Donnerstag wies das Arbeitsgericht Bonn eine Klage von Verdi gegen den Einsatz von Beamten während der Streiks erneut ab.

Post behält Oberhand

Das Arbeitsgericht folgte den Eilanträgen der Gewerkschaft nicht. Es hätten sich allenfalls Einzelfälle mit möglichen Verstößen bestätigt, sagte der Vorsitzende Richter. Das rechtfertige keinen tiefgreifenden Eingriff in die Betriebsorganisation der Post. Bereits Ende Mai hatte die Post in einem ähnlichen Verfahren die Oberhand behalten. Die Post hat rund 40.000 Beamte, die sie teils auf bestreikten Arbeitsplätzen einsetzt. Laut Post erfolgt dies nur auf freiwilliger Basis. Jedoch soll laut einer von Verdi vorgelegten eidesstattliche Versicherungen von Beamten in 22 Fällen gegen ihren Willen gehandelt worden sein. Dabei seien die Einsätze teils nach nur einem Tag wieder zurückgenommen worden, sagte der Richter.

Wochenlanges Warten

Der unbefristete Streik bei der Deutschen Post läuft inzwischen in der vierten Woche. Um die 30.000 Mitarbeiter legen täglich ihre Arbeit nieder, wodurch die Kosten der Post für Aushilfskräfte und Umorganisation Tag für Tag in die Millionen steigt. Nach Angaben der Post werden rund 80 Prozent der Lieferungen weiter pünktlich befördert, die Angaben können sich jedoch regional unterscheiden. Bisher beklagen sich viele Kunden, wochenland keine Post bekommen zu haben.

Lest auch: Unbefristeter Post-Streik: Wenn Briefe und Pakete sich verspäten

Was passiert mit verspäteten Briefen und Paketen. Haftet die Deutsche Post bei nicht eingehaltenen Fristen? Wir h ...

comments powered by Disqus