Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Anfang kommender Woche

Unbefristeter Streik bei der Deutschen Post

Berlin, 05.06.2015
Deutsche Post, Brief, Pressebild

Die Post bleibt wohl in den nächsten Tag erst einmal beim Absender. Briefträger und Paketboten treten in den unbefristeten Streik. 

Zu Beginn kommender Woche kommt es bei der Deutschen Post zu einem unbefristeten Streik. Der genaue Starttermin wird noch genannt. 

In den Briefkästen vieler deutscher Städte ist in den kommenden Tagen eine gähnende Leere nicht abzuwenden. Der Streit zwischen Verdi und der Post wurde nicht geschlichtet, als Folge will die Gewerkschaft ihre Streikdrohung jetzt wahr machen. 

Genauer Starttermin noch unklar

Anfang kommender Woche treten Briefträger und Paketboten der Deutschen Post in den unbefristeten Streik, die Vorbereitungen dafür laufen noch. Am Donnerstag (04.06.) hatte die Post in dem Tarifkonflikt für rund 140.000 Beschäftigte ein Ultimatum der Gewerkschaft verstreichen lassen. "Damit sind unbefristete Streiks ab sofort möglich", hatte Verdi daraufhin angekündigt. Dass Verdi eine Frist gesetzt hatte, zeige, dass der Vorschlag von vornherein nicht ernst gemeint und lediglich Taktik sei, wie die Post erklärte und sich skeptisch zeigte. Der Vorschlag löse nicht das strukturelle Problem, das die Post doppelt so hohe Löhne zahle wie viele Wettbewerber, heißt es vom Arbeitgeber. Die Post müsse wettbewerbsfähiger werden, sonst sei die Zukunft des Unternehmens in Gefahr.

Kompromiss an die Post

Gestritten wird über die Arbeitsbedingungen von rund 140 000 Beschäftigten. Vor allem aber will Verdi erreichen, dass rund 6000 Paketzusteller aus regionalen Gesellschaften in den Haustarif der Post zurückkehren. Dafür würde die Gewerkschaft für 2015 auf eine lineare Lohnerhöhung verzichten - sie fordert allerdings eine Einmalzahlung von 500 Euro und ein Lohnplus von 2,7 Prozent im kommenden Jahr. Das Angebot sei bereits ein Kompromiss und entlaste die Post, betonte Verdi-Vize Andrea Kocsis. Sie warf dem Unternehmen vor, sich nicht zu bewegen. Die Post will sich erst Anfang kommender Woche zum Angebot der Gewerkschaft äußern.  

Lest auch: Wenn der Briefkasten leer bleibt: Post-Streik bis zum Wochenende

Bis einschließlich Samstag (30.05.) bleiben vermutlich viele Briefkästen hier in Hamburg leer. Zusätzliche Beamte ...

(dpa/san/pgo)

comments powered by Disqus