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Radio Hamburg

Instabil und psychisch krank

Germanwings-Copilot war fluguntauglich

RHH - Expired Image

Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine sei laut neuesten Ermittlungen instabil und psychisch krank. 

laut neuen Erkenntnissen der französischen Staatsanwaltschaft habe der Germanwings-Copilot an Angststörungen gelitten und war fluguntauglich. 

Der Germanwings-Copilot Andreas Lubitz hat im Internet nach Zyankali, Valium und tödlichen Medikamenten-Cocktails gesucht, um sich offenbar allein das Leben zu nehmen. Weiterhin wurde bekannt, dass er zahlreiche Ärzte aufgrund massiver Seh- und Schlafstörungen konsultiert hat.

Keiner wusste von seinen Suizid-Gedanken

Bisher war nur bekannt geworden, dass der 27-Jährige sich über "Möglichkeiten der Selbsttötung" informiert hatte. Offenbar hatte Lubitz niemandem seine Suizidgedanken offenbart: Weder Angehörige, Ärzte noch Arbeitgeber hätten davon gewusst, hieß es am Freitag (12.06.)Im Falle eines misslungenen Suizids soll sich der Germanwings-Copilot sogar über Patientenverfügungen informiert haben.

Im Dezember habe er begonnen, zahlreiche Ärzte aufzusuchen. Grund hierfür seien Seh- und Schlafstörungen gewesen, die laut Neurologen von einer Angststörung ausgehen. Ein Mediziner habe einen "psychosomatischen Beschwerekomplex" diagnostiziert, die Krankschreibung hielt Lubitz seinem Arbeitgeber jedoch vor. Davor seien fünf Jahre lang keine gesundheitlichen Auffälligkeiten feststellbar.

Fluguntauglich, instabil und psychisch krank

Laut der Ermittlerkommission "Alpen" und der französischen Staatsanwaltschaft habe die Auswertung der 46 Patientenakten ergeben, dass der Copilot fluguntauglich war: "Er war nicht mehr in der Lage, ein Flugzeug zu fliegen." Der 27-Jährige sei instabil und psychisch krank gewesen, teilte Staatsanwalt Brice Robin mit. Eine mögliche Verantwortung der Fluggesellschaft und der Konzernmutter Lufthansa wolle die Marseiller Staatsanwaltschaft abklären. Bisher gäbe es jedoch keine Hinweise darüber, dass Germanwings oder Lufthansa über den aktuellen Gesundheitszustand des Copiloten informiert gewesen wären.

(dpa/pgo)

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