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Radio Hamburg

Kurioser Polizeieinsatz

Mutter liest SMS falsch und legt Kino lahm

Bremen, 22.06.2015
Bremen Kinoräumung SMS

Wegen einer falsch verstandenen SMS ließ eine Mutter in Bremen elf Kinosäle räumen.

Weile eine Mutter die SMS ihres Sohnes missverstanden hatte, ließ die Bremer Polizei am Samstag (20.06) einen ganzen Kinokomplex räumen.  

Eine Mutter mit akuter Leseschwäche hat aus Sorge um ihren Sohn ein ganzes Kino lahmgelegt. Die Polizei in Bremen ließ zur Primetime am Abend elf Kinosäle räumen - und das nur, weil die Mutter eine SMS ihres 16-jährigen Sohnes nicht richtig gelesen hatte.

"Ich werde umgebracht"

Die besorgte 53-Jährige hatte die Beamten am Samstag gegen 18:30 Uhr mit dem Hinweis alarmiert, ihr Sohn habe ihr aus dem Kino geschrieben: "Hol mich bitte sofort ab, ich werde umgebracht." Eine Streifenwagenbesatzung suchte daraufhin Eingangs- und Außenbereich des Kinos ab, fand den Jungen aber nicht. Auch das Handy des Vermissten war nicht mehr erreichbar. Der Sicherheitschef des Kinos ließ daraufhin sämtliche Kinosäle räumen. Wie eine Polizeisprecherin der "Bildzeitung" erklärte, baten die Beamten eigentlich lediglich um eine Durchsage. "Doch der ließ ein Alarmsignal abspielen. Dann kam die Tonbanddurchsage, dass wegen eines defektes alle elf Säle zu verlassen seien", so die Sprecherin weiter.

Teures Missverständnis?

Erst, als die Gäste das Haus verließen, zeigte die Mutter der Polizei die SMS - darin stand: "Musst mich nicht abholen. Werde rumgebracht." Die Räumung wurde aufgehoben und die Mutter entschuldigte sich nach ihrem Fehler mehrfach bei allen Beteiligten. Nach ersten Angaben prüfe das Kino wohl Regressansprüche gegen die Mutter gegenüber der "Bild" stellte der Geschäftsführer des Kinos Gunnar Burmester allerdings klar: "Das Team des Cinespace arbeitet in familiärer und freundschaftlicher Atmosphäre, welche wir auch an unsere Gäste weitergeben möchten. Gerade da ist es für die Theaterleitung und Geschäftsführung selbstverständlich dementsprechend zu handeln und in diesem Fall keine Regressansprüche zu erheben."

(dpa/san)

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