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Radio Hamburg

Briefkästen bleiben leer

Postzusteller streiken bundesweit weiter

Hamburg, 17.05.2015
Briefkasten, Post, Deutsche Post, Brief

Der Streik sorgt auch am Freitag für Verzögerungen bei der Post.

Deutschlandweit müssen die Menschen weiter auf ihre Post warten. Verdi versucht so die Verhandlungen anzukurbeln.

Der Streik geht weiter: Auch am Montag (18.05) müssen die Menschen in fast allen Bundesländern weiter auf ihre Post warten. Betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg. Verdi hofft, den Druck auf die Post zu erhöhen. Unter anderem werden kürzere Arbeitszeiten für die 140.000 Brief- und Paketzusteller gefordert.

Schränkt die Post das Streikrecht ein?

Die Post betont, dass sich die Arbeitsniederlegungen kaum auf die pünktliche Auslieferung von Sendungen auswirken. Ein Verdi-Sprecher sagt hingegen, dass der erneute Streik nicht zu empfindlichen Störungen und Ausfällen führen werde. Pikant: Postbeschäftigte hätten berichtet, dass sie von ihren Vorgesetzten unter Druck gesetzt worden seien, nicht mitzustreiken. „Wir merken aber, dass der Arbeitgeber jetzt vorsichtiger wird und sind optimistisch, dass sich bei der nächsten Verhandlungsrunde etwas bewegt“, so der Verdi-Sprecher. 

Streik noch bis Dienstag?

Allein am Samstag (16.05) legten rund 700 Briefträger und Paketboten der Deutschen Post in Norddeutschland erneut ihre Arbeit nieder. Tausende Briefe und Pakete in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern blieben liegen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte. Bundesweit legten rund 7000 Beschäftigte die Arbeit nieder, sagte Verdi-Sprecher Jan Jurczyk am Samstag in Berlin. Nach Angaben von Verdi soll der Streik der Zusteller bis Dienstag (19.05) fortgesetzt werden. Vor der fünften Tarifverhandlungsrunde am Mittwoch (20.05) in Königswinter bei Bonn will die Gewerkschaft damit ihre Position in dem Konflikt untermauern. Die Post-Mitarbeiter kämpfen für eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeiten von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Seid Ihr vom Streik betroffen? - Der Streik-Checker der Post

Falls Ihr dringende Post erwartet oder verschicken möchtet, Euch aber nicht sicher seid, ob es in Eurem Empfangs- oder Versandort durch den Streik zu Verzögerungen kommt, hat die Deutsche Post auf ihrer Website einen Streik-Checker eingerichtet. Dort könnt Ihr einfach Eure Postleitzahl eintragen und erfahrt dann, ob es durch den Streik längern dauern kann bis Eure Post bei Euch eintrifft. Das Ganze funktioniert sowohl für Empfänger, als auch für Absender.

(dpa/slu/san)

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