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Radio Hamburg

Zwei Tote im Münsterland

Regionalzug kollidiert mit Gülletransporter

Ibbenbüren, 16.05.2015
RHH - Expired Image

Bei einem schweren Zugunglück sind im Münsterland am Samstag (16.05) zwei Menschen ums Leben gekommen.

Auf dem Weg von Osnabrück nach Ibbenbüren ist am Samstag (16.05) ein Zug  auf einem Bahnübergang  mit einem Güllelaster kollidiert.

Schock im Münsterland: Bei einem schweren Zugunglück sind am Samstagmittag (16.05) zwei Menschen ums Leben gekommen, sechs erlitten schwere Verletzungen. Ein Regionalzug rammte in Ibbenbüren einen Gülletransporter, der auf einem Bahnübergang liegengeblieben war, teilte die Polizei kurz nach dem Unglück bei einer Pressekonferenz mit. 35 weitere Fahrgäste hätten den Zusammenstoß ohne größere Blessuren überstanden.

Güllewagen blockiert Gleise

In den Trümmern starben eine Frau und der Zugführer. Der Zug der Westfalenbahn war auf dem Weg von Osnabrück ins benachbarte Ibbenbüren. Allein die Feuerwehr bot mehr als 100 Helfer an der Unglücksstelle auf. Wie ein Polizeisprecher in Steinfurt berichtete, war der mit Gülle beladene Transporter kurz vor Mittag aus unbekannten Gründen auf dem beschrankten Bahnübergang stehen geblieben. Da die Schranken des Übergangs sich dann geschlossen hatten, war das Güllefass auf den Gleisen blockiert. Der Fahrer des Traktors habe wohl noch vergeblich versucht, den Führer des herannahenden Zugs zu warnen. Die Bahn kam
nach der Kollision erst etwa 300 Meter nach dem Bahnübergang zum Halt. Das Unglück ereignete sich um 11.31 Uhr.

Führerhaus vollkommen zerstört

"Der Zug ist im vorderen Teil erheblich beschädigt", sagte der Polizeisprecher. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war am Samstag in dem ländlichen Vorort mit der Bergung sowie mit der Betreuung der Verletzten beschäftigt. Ein Leichenwagen stand in der Nähe des Unfallorts. Ein Gemeindezentrum wurde zur Betreuung der Verletzten in Anspruch genommen. Notfallbetreuer, Rettungskräfte, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei waren vor Ort.

(dpa/san)