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Radio Hamburg

Grausiger Fund in Bayern

Polizei findet sacht Babyleichen

Wallenfels, 13.11.2015
Babyleichen in Bayern gefunden

Nach dem Fund von sieben Babyleichen durchsucht die Polizei das Gebäude in dem bayrischen Ort.

In einem beschaulichen 2.800-Seelen-Ort in Oberfranken hat die Polizei mehrere tote Säuglinge in einem Haus gefunden. 

Sie waren in Handtücher und Plastiktüten gewickelt: Die Polizei hat in einem Haus in Oberfranken die Leichen von mindestens sieben Babys gefunden. Die Ermittler suchen nach einer 45 Jahre alten Frau, wie eine Polizeisprecherin sagte. Sie soll bis vor kurzem in der Wohnung gelebt haben. Wie die Säuglinge zu Tode kamen, war zunächst völlig unklar. Die Leichen seien in einem schlechten Zustand. Rechtsmedizinische Untersuchungen müssten nun zeigen, ob es möglicherweise noch mehr tote Körper sein könnten.

Polizei sucht nach Frau

Eine Anwohnerin hatte am Donnerstagnachmittag (12.11) den Notruf gewählt, nachdem sie in der Wohnung die sterblichen Überreste eines Säuglings gefunden hatte. Daraufhin entdeckten die alarmierten Polizisten in einem Zimmer mehrere weitere Leichen. In welchem Verhältnis die Anruferin zu den Hausbewohnern steht, sagte die Polizei zunächst nicht.

Heikles familiäres Umfeld?

Die gesuchte Frau selbst wurde bis zum frühen Freitagnachmittag (13.11) nicht gefunden. Ob sie als dringend tatverdächtig gilt, wollte die Sprecherin nicht sagen. "Nach ihr wird zumindest gesucht als mögliche Mutter der Kinder." Zu persönlichen Details über die Frau hielt sich die Polizei bedeckt. Zuvor hatten mehrere Medien über das möglicherweise heikle familiäre Umfeld berichtet. Die Sprecherin bestätigte, dass die 45-Jährige offenbar vor einiger Zeit in dem Haus gewohnt hat. Wer sonst noch dort lebt, wollte sie nicht sagen.

Ermittlungsgruppe gegründet

Die Körper wurden seit Freitagmorgen obduziert. Die Untersuchungen der Rechtsmediziner sollen frühestens Anfang nächster Woche Aufschluss darüber geben, wie lange die Kinder bereits tot sind, welches Geschlecht sie haben und woran sie gestorben sind. "Bei sieben sterblichen Überresten von Neugeborenen nimmt das natürlich einige Zeit in Anspruch", sagte die Polizeisprecherin.  Mittlerweile wurde die Ermittlungsgruppe "Schlossberg" gegründet. "Es sind noch sehr viele Personen zu befragen und es erfolgen auch weitere Durchsuchungsmaßnahmen", sagte die Polizeisprecherin. Dabei soll vor allem das Anwesen selbst noch genauer unter die Lupe genommen werden. "Unter Umständen kommen auch noch andere Objekte dazu." Es werde jetzt alles, was möglich sei, so zeitnah wie möglich gemacht.

(dpa/san)