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Radio Hamburg

Zum ersten Advent

Flugbegleiter von Lufthansa streiken erneut

Frankfurt/Main, 24.11.2015
Lufthansa, Warten

Kunden von Lufthansa müssen sich erneut auf Streiks einstellen. 

Der nächste Streik wartet auf Fluggäste. Lufthansas Flugbegleiter legen zum ersten Advent die Arbeit nieder - das kann bis Weihnachten so weitergehen. 

Schon wieder steht bei der Lufthansa zur Adventszeit ein Streik auf dem Programm, keine zwei Wochen nach dem bislang härtesten Arbeitskampf in der Geschichte des Unternehmens. Nun hat die Gewerkschaft Ufo die Flugbegleiter erneut zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. 

Streik kurz vor 1. Advent

Die Passagiere müssen sich auf einen Streik zunächst an diesem Donnerstag und Freitag (26./27.11.) einrichten, der jedoch auch noch am darauffolgenden Montag (30.11.) fortgesetzt werden könne, wie die Gewerkschaft mitteilte. Der genaue Umfang stehe noch nicht fest, werde aber spätestens am Dienstag (01.12.) bekanntgegeben. Grund für den Streikaufruf sei das Ausbleiben eines verbesserten Angebotes zur Alters- und Übergangsversorgung für die rund 19.000 Lufthansa-Flugbegleiter. Die Gewerkschaft hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben eine Frist gesetzt, die am Montagvormittag ausgelaufen sei. 

Jobgipfel erfolglos verlaufen

Das erste Adventswochenende solle vom Streik ausgenommen werden: "Wir hoffen, dass dies endlich zu ernsthafter Bewegung in diesem Arbeitskampf führt und wir nicht gezwungen sind, im Dezember auch noch streiken zu müssen". Die Lufthansa zeigte sich enttäuscht von der neuerlichen Streikankündgung: "Wir sind sehr enttäuscht, dass es seitens der Gewerkschaft offenbar keine Bereitschaft zum Dialog gibt, obwohl allen klar ist, dass wir nur in Gesprächen zu einer Lösung finden können". Das Unternehmen habe gerade erst die beteiligten Gewerkschaften Verdi, Ufo und Vereinigung Cockpit zu einem Jobgipfel eingeladen, doch sowohl mit der VC als auch mit der Ufo wurde kein Einvernehmen über die dort zu besprechenden Themen erzielt. Ufo hatte ein Spitzengespräch ohne Vorbedingungen verlangt. 

Umbau bei Lufthansa

Erst am 13. November hatte die Gewerkschaft einen einwöchigen Streik beendet, bei dem rund 4.700 Flüge ausgefallen waren. Betroffen waren etwa 550.000 Passagiere. Zuvor hatten die Piloten der Lufthansa in bislang 13 Runden seit April 2014 gestreikt. Bei beiden Berufsgruppen geht es um die Früh- und Betriebsrenten, die Lufthansa kürzen und in der Systematik umstellen will. Außerdem steht noch der grundlegende Umbau des Luftverkehrkonzerns an, bei dem die Billigplattform Eurowings ausgebaut werden soll, sehr zulasten von Lufthansa. 

(dpa/pgo)

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