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Radio Hamburg

"Make Rape Legal"

"Pick Up Artist" Roosh V will Vergewaltigung legalisieren

Roosh V

Vergewaltigungen im privaten Raum legalisieren. Das will "Pick Up Artist" Daryusch Valizadeh, im Internet besser unter dem Pseudonym  Roosh V bekannt. 

Daryusch Valizadeh ist Blogger und selbsternannter "Motivationscoach" für angeblich unterdrückte Männer. Sein Ziel sei es, Vergewaltigungen im Privaten legalisieren, zum Beispiel in der Ehe, um diesen eben genannten "unterdrückten Männern" ihr Recht wiederzugeben: „Das gewaltsame Nehmen einer Frau sollte straffrei bleiben, wenn es nicht im öffentlichen Raum geschieht“. Am Samstag, den 06. Februar, wollten sich seine Anhänger in Ländern weltweit zu Meetings treffen, auch im deutschsprachigen Raum. Diese sind mittlerweile wieder abgesagt. Er könne die Sicherheit der teilnehmenden Männer nicht mehr garantieren.

Betrunkene oder bewusstlose Frauen ausnutzen

Roosh V ist Gründer der Website Return oft he Kings. Sie ist Anlaufstelle für Maskulinsten aller Art. Er gibt Workshops, in denen er erklärt, wie man Frauen verführt. Außerdem erklärt er länderspezifisch, wie man das Nein einer Frau überwinden könne. Dazu rät er beispielsweise die Situation von betrunkenen und bewusstlosen Frauen auszunutzen. Außerdem zählt es zu seinen Taktiken, Frauen Schuldgefühle und Egoismus einzureden, wenn sie die Führung beim Sex übernehmen wollen.

Jeder Mann hat jederzeit Anspruch auf Sex mit einer Frau. Soweit zur Ideologie, die sich in seinen eigenen Worten so zusammenfassen lässt: "Let’s make rape legal." Roosh und seine Anhänger sind nicht bloß Sexisten, sie sind sexuelle Faschisten, die Frauen das Grundrecht auf Selbstbestimmung absprechen.

Auch Treffpunkte in Deutschland waren geplant

Am Wochenende sollten nun Treffen an zahlreichen Orten auf der Welt stattfinden. Männer, die in Roosh offenbar ihren Anführer gefunden, scharen sich wie in einer Sekte um ihn herum. Und sie haben alle nur eins im Sinn: Lernen, wie man eine Frau zu nicht einvernehmlichen Sex zwingen kann. Mittlerweile wurden diese Treffen wieder abgesagt, mit der Begründung, die Sicherheit der Teilnehmer könne nicht gewährleistet werden. Im deutschsprachigen gab es angeblich folgende Treffpunkte: Aachen, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Nürnberg, Würzburg, Graz, Wien und Basel. 

Alles nur Satire

Nachdem ihm sein Vorhaben nun gehörig um die Ohren geflogen ist, rudert Roosh zurück. Seine Forderung, Vergewaltigungen zu legalisieren, sei Satire gewesen. Was sollte man auch sonst tun, wenn einem so viel Negativität entgegenschlägt.

Außerdem zeigt er sich überrascht, dass in Deutschland bundesweite Proteste geplant sind, während sie doch von Flüchtlingen vergewaltigt werden.

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