Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Sturm über Deutschland

Viele Rosenmontagsumzüge abgesagt

Karneval

Das verpasst der Stimmung der Jecken einen Dämpfer: Aufgrund heftiger Sturmböen über Deutschland wurden viele Rosenmontagsumzüge abgesagt.

Das Sturmtief "Ruzica" nimmt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt im Westen Deutschlands Fahrt auf. Und das zum Leidwesen vieler Karnevalisten. In einigen Städten wurden Rosenmontagsumzüge bereits komplett abgesagt, in anderen Städten wird es nur eine abgespeckte Version der ursprünglich geplanten Züge geben. Dafür wird über mögliche Ersatzveranstaltungen nachgedacht, die aber nicht unbedingt einen karnevalistischen Charakter haben müssen.

Karnevals-Hochburgen Mainz und Düsseldorf sagen Züge ab

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in weiten Teilen Deutschlands starke Sturmböen mit Windstärken von 8 bis 9. Im Sauerland besteht zum Beispiel eine Unwetterwarnung, hier werden Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern erwartet. Daraus haben jetzt zwei der drei größten Karnevalshochburgen die Konsequenzen gezogen. Die Rosenmontagsumzüge in Mainz und Düsseldorf finden nicht statt. "Es tut mir im Herzen weh", sagte Richard Vagner, Präsident des Mainzer Karnevalsvereins (MCV). Aber die Entscheidung sei klar: Sicherheit geht vor, auch wenn es zu Kritik führen könnte, wenn der Wind doch nicht so stark wird, wie erwartet. Das Düsseldorfer Festkomitee teilte am Morgen mit, dass der Umzug nicht stattfinden werde. Das Sicherheitskonzept schreibt vor, dass der Umzug ab Windstärke acht abgesagt werden muss.

Auch Hagen, Münster und Essen sagen Umzüge ab

In Münster wurden in den letzten Jahren 80.000 bis 120.000 Zuschauer gezählt, eine beträchtliche Anzahl, die dieses Jahr keinen Umzug zu sehen bekommen. Es soll eine andere Veranstaltung als Ersatz geben, allerdings wird es keinen Sommerkarneval geben. Geplant ist eine andere Veranstaltung, die nicht karnevalistisch ist. In Hagen waren 60.000 bis 80.000 Menschen erwartet worden, ob der Zug nachgeholt wird, bleibt offen. Ein Traditionsumzug aus Essen wurde ebenfalls abgesagt. Für diesen gibt es aber einen Ausweichtermin. Der "Kupferdreher Rosenmontagsumzug" wird am 13. März stattfinden, das sagte Zugleiterin Gisela Trüffer.

Köln findet mit Einschränkungen statt

Gute Nachrichten gibt es für alle Jecken in Köln. Hier wird der Umzug stattfinden, allerdings in einer abgespeckten Version. Auf die insgesamt 500 Pferde wird verzichtet, außerdem werden Planen von Tribünen abgehängt. "Wir lassen uns das Feiern auch vom Wetter nicht vermiesen", so Zugleiter Christoph Kuckelkorn. Die Prunkwagen samt Figuren werden wie geplant rollen. Fahnen und Trageschilder, sowie Großfiguren in Fußgruppen sind allerdings nicht zugelassen. Eine Absage des kompletten Zuges wollte aber auch Kuckelkorn bisher nicht ausschließen, man werde die Lage ständig beobachten.

Auf ungemütliches Wetter sollten sich die Narren und Jecken trotzdem einstellen, denn Tief "Ruzica" bringt neben dem Sturm auch starken, anhaltenden Regen und vielleicht auch Gewitter.

comments powered by Disqus