Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Wenn Hinweise bestehen

Arbeitgeber dürfen Browserverlauf überprüfen

Berlin, 13.02.2016
Gericht, Justiz, Gerechtigkeit

Wie das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg beschlossen hat, dürfen Arbeitgeber den Rechner ihrer Angestellten auswerten. 

Dürfen Arbeitgeber den Browserverlauf ihrer Angestellten überprüfen, wenn sie Grund zur Annahme haben, dass das Internet eher für private Zwecke genutzt wird? Diese Frage stellt sich wahrscheinlich jeder und denkt sicherlich auch, dass es nicht erlaubt sei. Immerhin wäre das ein Angriff auf die Privatsphäre. 

Überprüfung ist erlaubt

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat nun aber entschlossen, dass Arbeitgeber das sehr wohl dürfen - jedenfalls wenn es keinen anderen Weg gibt, dies zu beweisen. Besteht nämlich der Verdacht, dass der Dienstrechner außerhalb der Pause ebenfalls für private Zwecke verwendet wird, dann darf der Arbeitgeber den Verlauf auch auswerten. Aufgekommen ist diese Frage, weil in einem aktuellen Fall genau das passiert ist. Der Arbeitgeber überprüfte den Dienstrechner eben wegen diesen Verdachts und ließ dem Angestellten anschließend die Kündigung zukommen, weil der Rechner zu oft für private Zwecke genutzt wurde. 

Missbrauchskontrolle

Die Kündigung wurde von dem Landesarbeitsgericht für wirksam erklärt, da das Internet unerlaubt genutzt wurde. Den Verlauf des Browser dürfe man ebenfalls als Beweis hinzuziehen. Es handele sich zwar um einen Eingriff in die Privatsphäre, doch es handele sich um einen Missbrauch des Arbeitgebers, was durch die Überprüfung des Browserverlaufs überprüft werden kann. 

comments powered by Disqus