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Radio Hamburg

Nach Abwärtstrend

2015 mehr Motorradfahrer gestorben als im Vorjahr

Essen/Berlin, 14.01.2016
Motorrad, Unfall

Im vergangenen Jahr sind mehr Motorradfahrer ums Leben gekommen, als noch in den Jahren zuvor. Das liegt vor allem an den hochmotorisierten Maschinen. 

Nach längerem Abwärtstrend sind 2015 einem Zeitungsbericht zufolge bundesweit wieder mehr Motorradfahrer im Straßenverkehr ums Leben gekommen als ein Jahr zuvor. Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) unter Berufung auf Daten des Bundesverkehrsministeriums schreibt, stieg die Zahl der tödlich verunglückten Biker zuletzt im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent um 620.

Trend hochmotorisierter Maschinen

Seit der Jahrtausendwende starben in Deutschland insgesamt gut 11.000 Motorradfahrer nach Verkehrsunfällen. Der Verkehrsexperte der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, sagte der Zeitung, die Daten aus dem Ministerium zeigten auch, dass die durchschnittliche Motorleistung der in Deutschland zugelassenen vier Millionen Motorräder seit 2008 ständig zunehme. Die Unfallzahlen stiegen gerade in jenen Bundesländern, in denen besonders PS-starke Krafträder unterwegs seien. "Der Trend zu hoch motorisierten Maschinen ist gefährlich. Hier müssen Hersteller und Kunden umdenken und abrüsten". Die Bundesregierung müsse "gezielter über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären und an Unfallschwerpunkten auch Geschwindigkeitsbeschränkungen verhängen". 

Motorradfahrer meist Alleinverursacher

Nach Angaben des Verkehrsministeriums waren von 11.293 tödlichen Motorrad-Unfällen der letzten 15 Jahre in gut 7.000 Fällen die Biker selbst Verursacher, bei gut 3.547 Unfällen sogar als Alleinfahrer ohne weitere Beteiligte. Wesentliche Ursachen waren demnach überhöhtes Tempo, Fahrfehler oder Fehler beim Überholen. 

(dpa)

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