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Radio Hamburg

Verpuffung & Explosion

Mindestens 1 Toter bei Explosion bei BASF

BASF brennt

In zwei Werken von BASF ist es am heutigen Montag zu einer Verpuffung und einer Explosion gekommen. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Mindestens eine Person wurde getötet.

Gleich zwei Unglücke erschüttern am Montag (17.10.) den Chemiekonzern BASF. Am Morgen kam es im hessischen Lampertheim zu einer Verpuffung am Filter einer Anlage für Kunststoffzusätze. Hierbei sollen laut BASF vier Menschen verletzt worden sein.

Explosion in Ludwigshafen

Gegen 11:30 Uhr gab es einen zweiten Vorfall in Ludwigshafen. Dort sei es am Landeshafen Nord bei Arbeiten an einer Rohrleitungsstraße zu einer Explosion mit mehreren Verletzten gekommen. Die Stadt Ludwigshafen teilte mit, dass zurzeit noch mehrere Menschen vermisst werden. Anwohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten. Am Landeshafen Nord wird BASF vor allem mit brennbaren Flüssigkeiten und verdichteten Gasen beliefert.

Feuerwehr gibt Gefahrenwarnung heraus

Anwohner sollen laut einer Gefahrenwarnung der Feuerwehr auch Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten. Autofahrer werden gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren. Es kann zu Geruchsbelästigungen und Sichtbehinderung in den nördlichen Stadtteilen kommen. 

Bei der gewaltigen Explosion und den Bränden auf dem Gelände des Chemieriesen BASF in Ludwigshafen ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das sagte ein Sprecher der Stadt auf einer Pressekonferenz am Montagnachmittag. Näheres zu dem Todesfall sei noch nicht bekannt. Zudem würden sechs Personen noch immer vermisst, mindestens sechs weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Uwe Liebelt, der Werksleiter des Werks Ludwigshafen.

Im Landeshafen Nord werden nach Angaben der BASF brennbare Flüssigkeiten und unter Druck verflüssigte Gase umgeschlagen. Mit der Rohrleitungs-Trasse werden demnach Vorprodukte von Schiffen zu den Produktionsstätten transportiert.
Aus Sicherheitsgründen seien nach der Explosion die zwei sogenannten Steamcracker sowie weitere Anlagen am Standort heruntergefahren. Dabei hätten sich Fackeln gebildet, weil Stoffe in Leitungen verbrannt werden müssten. Die Steamcracker seien das Herzstück des Werks, an dem eine ganze Reihe an chemischen Grundbausteinen für die Produktion entstehen.

(mel/dpa/mgä)

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