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Radio Hamburg

Eine Stunde länger schlafen!

Zeitumstellung zum Winter 2017

Hamburg, 26.10.2017
Der Wecker geht eine Stunde später

Es ist wieder soweit - die Uhren werden umgestellt und wir bekommen eine Stunde Schlaf geschenkt!

Die Uhr dreht sich:  Der Winter steht vor der Tür!

Jedes Jahr ist es immer dasselbe. Auch dieses Jahr wird am 29. Oktober die Uhr zur Winterzeit eine Stunde zurückgestellt. Doch wie stehen die Menschen dieser Zeitumstellung eigentlich gegenüber? Laut Umfragen halten drei Viertel der Leute tatsächlich eine durchgehende Sommerzeit für sinnvoller, Gesundheitsexperten raten jedoch davon ab, da die „normale“ Winterzeit für uns gesünder sei.

Merksätze für die Zeitumstellung

Wie merke ich mir, in welche Richtung die Zeit umgestellt wird?

  • "Immer zum Sommer hin."

    Also im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.

  • "Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer"

    Im Frühjahr plus und im Winter Minus.

  • "Früher aufstehen im Frühjahr"

    Im Frühjahr wird die Uhr vorgestellt und die Schlafzeit verringert sich um eine Stunde.

  • "Bei der Zeitumstellung ist es wie mit den Gartenmöbeln"

    Im Frühjahr kommen sie VOR die Tür, im Herbst ZURÜCK in den Schuppen.

  • "Im Winter gibt es Winterschlaf."

    Eine Stunde mehr Schlaf, denn die Uhren werden zurückgestellt.

Die Zeitumstellung beeinflusst besonders Frauen

Das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit mit bundesweit 3521 Befragten besagt, dass 28 Prozent der befragten Frauen mit der Zeitumstellung fast doppelt so häufig Probleme haben wie die Männer mit 16 Prozent.

Insgesamt litt bereits jeder Fünfte unter psychischen Problemen aufgrund der umgestellten Uhrzeit. Folglich leiden die meisten Frauen unter Müdigkeit, Schlappheit und Schlaflosigkeit, welche die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflussen. 

In einem schnelllebigen Arbeitsalltag, der oftmals durch Stress geprägt ist, sind derartige Probleme nicht mehr wegzudenken.

Woran das liegen könnte erklärt Ärztin Elisabeth Thomas mit einfachen Worten: „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag auf den nächsten um – viele Menschen brauchen etwas Zeit, um wieder in den Takt zu kommen.“.

 

Doch wie widersetzen wir uns nun diesen lästigen Nervtötern, die uns die Winterzeit mit der Zeitumstellung beschert? Eine perfekte Lösung gibt es nicht von heut auf morgen. Mit etwas Entspannung, frischer Luft und etwas Geduld sollte sich allerdings, laut der Ärztin, der Körper wieder erholen, sodass es wieder möglich ist, fit in den nächsten Arbeitstag zu starten.

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(lli)