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Radio Hamburg

DSGVO, GEZ-Beitragsservice…

Das ändert sich ab 1. Mai

Hamburg, 30.04.2018
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Zum 1. Mai treten zahlreiche Änderungen in Kraft.

Zum 1. Mai treten verschiedene neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Unter anderem die Datenschutzgrundverordnung.

Neue Gesetze und Regelungen im Mai. So werden beispielsweise unsere privaten Daten besser geschützt, gleichzeitig werden die Daten von Fluggästen aber länger gespeichert. Welche Änderungen ab diesem Monat noch auf euch zukommen, lest ihr hier.

Neue Datenschutzgrundverordnung

Am 26. Mai tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft, die unsere privaten Daten besser schützen soll. So müsst ihr künftig aktiv zustimmen, damit eure Daten verwendet werden dürfen. Außerdem müssen Unternehmen auf Nachfrage offenlegen, ob und wie eure Daten verwendet werden und ob sie für Werbezwecke weitergegeben wurden.

Daten von Fluggästen werden länger gespeichert

Zusätzlich zum DSGVO tritt Ende Mai auch das reformierte BKA-Gesetz in Kraft, dass es dem Bundeskriminalamt unter anderem erlaubt, die Daten von Fluggästen länger zu speichern. So erhält das BKA Zugriff auf Namen, Adresse, Telefonnummern, Mail-Adressen und Zahlungsinformationen der Fluggäste, ohne dafür einen konkreten Verdacht oder Anlass zu haben. Die ersten sechs Monate werden die Daten unter eurem richtigen Namen gespeichert, danach für fünf Jahre unter einem Pseudonym.

GEZ-Beitragsservice

Der Beitragsservice zieht im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio den Rundfunkbeitrag ein. Er wird seit 2013 pro Haushalt erhoben, egal ob dort Radio- und Fernsehgeräte genutzt werden oder nicht. Davor war dafür die GEZ dafür zuständig. Die Höhe der Rundfunkgebühr richtete sich danach, welche Rundfunkgeräte genutzt wurden. Wer keine Rundfunkgeräte nutzte, musste keine Gebühren zahlen. Die Umstellung auf das neue System der Beitragserhebung führte zu zunächst zu deutlichen Mehrerträgen. Viele, die zuvor nicht gezahlt hatten, wurden durch den ersten Abgleich mit den Daten der Einwohnermeldeämter erfasst. Der neue Datenabgleich in diesem Jahr soll zeigen, welche Abweichungen es zwischen den Daten des Beitragsservice und denen der Melderegister inzwischen gibt.

Whatsapp hebt Mindestalter auf 16 Jahre an

Der Messaging-Dienst WhatsApp hebt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter von 13 auf 16 Jahre an. Die Verordnung verlangt allerdings keine harte Kontrolle der Altersgrenze - etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises. Eine solche Kontrolle ist bei WhatsApp  entsprechend auch nicht geplant.

(ste)