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Radio Hamburg

Abofallen im Internet

Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf

Internet Kinder Betrug Kostenfalle

Ein Klick und die Rechnung flattert ins Haus. Gerade Kinder gehen Internet-Betrügern oft auf den Leim.

Durch einen Gesetzesentwurf sollen Internetnutzer künftig besser vor unseriösen Abzocker-Seiten geschützt werden.

Berlin – Verbraucher sollen künftig besser vor unseriösen Geschäftsmodellen im Internet geschützt werden. Das Bundeskabinett beschloss Mittwoch (24.08.2011) einen Gesetzesentwurf, der vermeiden soll, dass User beim Surfen in eine Kostenfalle geraten. So soll man zukünftig unmissverständlich über die Kosten eines Produkts informiert werden, bevor man einen Vertrag per Mausklick abschließt.

Die Neuregelung betrifft vor allem scheinbar kostenlose Produkte, deren zum Teil hohe Preise im Kleingedruckten versteckt sind. Es soll sichergestellt sein, dass die Verbraucher tatsächlich alle
Kosten kennen: Vor Absenden ihrer Bestellung sollen Sie die Kostenpflicht durch Knopfdruck bestätigen. Diese sogenannte Button-Lösung ist auch in einer vom Europaparlament im Juni beschlossenen Richtlinie vorgesehen.

5 Millionen Deutsche betroffen

"Der Bestellbutton muss unmissverständlich und gut lesbar auf die Zahlungspflicht hinweisen." So Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Über 5 Millionen Deutsche seien bereits in die Kostenfalle getappt und viele hatten sich bei der Regierung über angebliche Gratis-Angebote beschwert, die anschließend doch in Rechnung gestellt wurden.

Kritik der SPD

Die Opposition kritisierte, der Schutz komme Jahre zu spät. Einen inhaltsgleichen Gesetzentwurf der SPD habe die Koalition noch im vorigen Jahr abgelehnt, so SPD -Fraktionssprecherin Elvira Drobinski-Weiß. Seitdem seien Schäden in mehrstelligen Millionenbereich entstanden.

Auch wenn die "Ein-Button-Lösung" zu spät kommt: Sie sorgt auf jeden Fall für mehr Transparenz und Sicherheit beim Surfen im Internet.