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Radio Hamburg

Elefantenhochzeit

Microsoft kauft Skype

Der Software-Riese Microsoft hat sich entschlossen den Internettelefonie-Dienst Skype zu kaufen.

New York/Berlin -  Der Windows-Konzern wolle 7 bis 8 Milliarden Dollar zahlen, schrieb das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Dienstag (10.05.2011) in der Online-Ausgabe. Es wäre der bisher größte Zukauf des Windows-Riesen.
Möglicherweise ist der Preis das Ergebnis eines Bieterwettstreits: Zuletzt hatte es auch Berichte über Gespräche von Skype mit Google und Facebook gegeben. Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphone-Geschäft gut gebrauchen.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videobildern. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Der Dienst hat weltweit mehr als 550 Millionen registrierte Nutzer. Inklusive Schulden würde Microsoft sogar 8,5 Milliarden Dollar hinblättern, schrieb das "Wall Street Journal" weiter. Diese Zahl nannten am Dienstag auch die Quellen des Technologie-Bloggers Om Malik.
Das wäre ein heftiger Aufpreis im Vergleich zu dem, was bisher für Skype bezahlt wurde. Der Online-Auktionsspezialist Ebay hatte Skype 2005 für 2,6 Milliarden Dollar von den Gründern übernommen und sich 2009 für 1,9 Milliarden Dollar zumindest von der Mehrheit daran getrennt. Der Internettelefonie-Dienst passte doch nicht so gut zum Geschäft der Handelsplattform wie erwartet. Ebay behielt aber einen Anteil von 30 Prozent, der jetzt doch noch viel Geld bringen könnte. Skype hatte im vergangenen August einen Börsengang angekündigt, aber nie einen genauen Zeitpunkt genannt.

Eine Milliarde Dollar allein für die Skype-Gründer

Besonders gut würden es die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis treffen: Sie hatten beim Verkauf an Ebay abkassiert und halten noch 14 Prozent, weil ihnen eine Schlüsseltechnologie des Dienstes gehört. Dieser Anteil dürfte jetzt wieder gut eine Milliarde Dollar einbringen. Microsoft, dessen größtes Geschäft nach wie vor das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme sind, versucht schon seit Jahren, mit Milliarden-Investitionen neue Geschäftsbereiche zu erschließen, mit wechselhaftem Erfolg. Aktuell setzt der früher auf fest installierte Software fixierte Konzern auf das sogenannte Cloud Computing - die Bereitstellung von Software und Daten aus dem Internet.