Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Umfassende Neuerungen

Das ist das Facebook der Zukunft

Mark Zuckerberg bei der f8

Mark Zuckerberg präsentiert auf der f8-Entwicklerkonferenz die zahlreichen Neuerungen des sozialen Netzwerks Facebook.

Facebook hat auf seiner Entwicklerkonferenz etliche neue Funktionen vorgestellt. Timeline, Musik, Apps - so sieht die Zukunft aus.

San Francisco - Facebook will sich noch tiefer im Leben seiner rund 800 Millionen Mitglieder verankern. Das Online-Netzwerk kündigte am Donnerstag auf einer Entwicklerkonferenz etliche neue Funktionen an, mit denen Nutzer mehr aus ihrem Alltag preisgeben können. Musik, Filme und Nachrichten spielen dabei eine zentrale Rolle.

Vorab gab Facebook noch einen neuen Rekord bekannt: In der vorigen Woche waren erstmals 500 Millionen Menschen gleichzeitig in dem sozialen Netzwerk unterwegs.

Wer macht gerade was?

Wichtiger Bestandteil der vielen Neuerungen ist die Möglichkeit, Medieninhalte zu empfehlen. Nutzer sollen ihren Freunden zeigen können, welche Musik sie gerade hören, welche Filme sie schauen oder welche Artikel sie lesen. Dafür richtet das Unternehmen ein neues Tickerfenster ein, in dem Meldungen in Echtzeit einlaufen. Dutzende Musikdienste, Online-Videotheken und Websites von Medienunternehmen kooperieren mit Facebook, darunter bekannte Namen wie Spotify, Netflix und das Wall Street Journal. Wer also liest, dass ein Freund gerade über die Spotify-Musik-App einen bestimmten Song hört, kann mit einsteigen und synchron den gleichen Song hören, die gleiche Serienfolge oder den gleichen Film sehen. Mit Facebook als neuem zentralen Knotenpunkt könnten diverse Branchen "von Grund auf neu gedacht werden", so Mark Zuckerberg bei der Präsentation.

Profil neu überarbeitet: Die Timeline

Zudem will Facebook seine Nutzer mit überarbeiteten Profilen enger an sich binden. Mitglieder können auf einer Zeitleiste (Timeline) alle wichtigen Dinge aus ihrem Leben in einem Magazin-artigen Layout zeigen. Das können Fotos sein oder die Orte, an denen sich sich oft aufhalten. Auch Kochbücher und Jogging-Tagebücher, die externe Firmen auf Facebook anbieten, lassen sich integrieren. "So erzählt man die ganze Geschichte seines Lebens auf einer einzigen Seite", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Die Timeline bestückt sich automatisch mit den Inhalten, die man über die Jahre bei Facebook geteilt hat, lässt sich aber auch nachträglich ergänzen. So kann das Geburtsjahr mit einem Foto, der Tag der Einschulung mit einem Video oder der andere wichtige Tage des Lebens mit diversen Inhalten gefüllt werden - Facebook wird zu einem digitalen Lebensarchiv.

Ein logischer Schritt für Facebook: So werden alle Fotos, alle Videos, alle gelesenen Bücher, jedes selbstgekochte oder im Restaurant eingenommene Essen, überhaupt alle Lebensereignisse in einer Art Endlos-Steckbrief vereint. Damit hat der Konzern mehr Information als je zuvor auf den Servern und manifestiert das attraktivste Werbeumfeld in der Geschichte des Internets.

Einen ersten Blick auf die neuen Timeline bietet Facebook hier an

Alle Änderungen sollen in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Erst in den letzten Tagen hat das soziale Netzwerk zahlreiche Neuerungen eigeführt.

Neue Datenschutzdebatte?

Facebook versprach, dass Nutzer die Kontrolle darüber behalten, was ihr Netzwerk über sie erfährt. Viele Beobachter äußerten dennoch Datenschutz-Bedenken, in ersten Reaktionen von Twitter-Nutzern war vom "Ende der Privatsphäre" die Rede. Ob diese Kritik berechtigt ist, bleibt abzuwarten und hängt davon ab, wie die neuen Funktionen umgesetzt werden. Der amerikanische Journalismus-Dozent und Blogger Jeff Jarvis schrieb, Facebook erhöhe die Hürden, sich von der Plattform abzumelden: "Man verliert sein Leben."