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Radio Hamburg

Google Drive gestartet

Lang ersehnter Speicherdienst ist da

Mountain View/Berlin, 25.04.2012
Google Drive, Screenshot, Youtube

Google Drive ist am Dienstag gestartet.

Seit Dienstag gibt es den lang erwarteten Speicherdienst Google Drive. Bis zu fünf Gigabyte lassen sich dort kostenlos ablegen.

Der Internet-Riese Google hat am Dienstag sein lange erwartetes Online-Laufwerk Google Drive eröffnet. Privatnutzer und Unternehmen können auf dem Speicher bis zu fünf Gigabyte Daten kostenlos ablegen. Wer mehr Speicher benötigt, kann diesen gegen eine Monatsgebühr freischalten. Der neue Dienst ist, wie üblich bei Google, mit anderen Anwendungen des Internet-Riesen eng verzahnt, etwa der Büro-Software Docs und dem Sozialen Netzwerk Google+. Wie Google-Manager Sundar Pichai betont, ist das virtuelle Laufwerk ein zentraler Bestandteil der Online-Dienste. Allerdings trifft das Unternehmen auf viele Konkurrenten, die derzeit ihre Dienste mit neuen Funktionen aufrüsten.

App für Smartphones

Mit Google Drive haben Sie die eigenen Informationen immer zur Hand. Das Online-Laufwerk funktioniere unabhängig davon, welches Gerät oder welche Anwendung Sie verwenden. Öffnen können Sie Google Drive über den Browser und die Adresse drive.google.com. Zusätzlich bietet Google für Windows- und Mac-Rechner Programme an, die Sie auf Ihrem Rechner installieren und über die Sie die Daten synchronisieren können. Auf Android-Smartphones kann der Dienst über eine App aufgerufen werden, eine Version für Apple-Geräte soll demnächst folgen.

5 Gigabyte kostenlos

Wie die meisten Wettbewerber auch, bietet Google eine Basisversion mit kostenlosen 5 Gigabyte (GB) Speicher an. 25 GB kosten 2,50 Dollar im Monat, für 100 GB werden 5 Dollar fällig. Für 1.000 GB verlangt Google 50 Dollar. Unmittelbar nach dem Start ging eine Debatte um den Umgang mit den gespeicherten Daten los, in Anlehnung an die jüngst angepassten allgemeinen Google-Datenschutzbedingungen. Einige Nutzer äußerten die Befürchtung, sie würden Google damit die Erlaubnis erteilen, ihre Daten zu veröffentlichen oder weiterzuverbreiten. Ein Google-Sprecher betonte dazu am Mittwoch: "Die Daten gehören den Nutzern. Google wird sie nicht veröffentlichen oder bearbeiten."

Verknüpfung mit Chromebooks

Eine zentrale Rolle soll der Dienst beim Google-Betriebssystem Chrome OS spielen, das Dateien und Programme aus dem Internet lädt und dort speichert. Google Drive werde in der neuen Generation der Chromebooks - also Notebooks mit der Software - fest integriert, kündigte ein Google Manager an: "Alles, was auf dem Chromebook ist, wird auch im Google Drive sein." Bereits verkaufte Geräte mit dem System sollen ein Update mit den neuen Funktionen erhalten.

Auch andere Anbieter bieten Speicherplatz an

Google ist mit seinem Google Drive vergleichsweise spät dran. Der Vorreiter Dropbox vermarktet seinen Dienst beispielsweise schon seit 2007. Rivale Microsoft hatte erst am Montag angekündigt, sein SkyDrive um diverse Funktionen zu erweitern, etwa um eine nahtlose Integration für Windows-PCs und einen automatischen Abgleich von Dateien. Auch Apple bietet mit der iCloud Speicherplatz in der Wolke an. In Deutschland gibt es unter anderem bei Strato und der Deutschen Telekom virtuelle Laufwerke. (dpa/ste)